Beginnjahr 2005 Abschlussjahr 2007

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktDas enttäuschende Abschneiden der österreichischen Schülerinnen und Schüler bei internationalen Vergleichsstudien hat in Österreich zu einer breiten öffentlichen Diskussion über mögliche Ursachen und über Verbesserungsmöglichkeiten im österreichischen Bildungswesen geführt und sollte für jeden Pädagogen – abgesehen von der Schuldfrage – eine Fülle von konstruktiven Fragen aufwerfen: Welche Möglichkeiten gibt es, um verstehendes und nachhaltiges Lernen besser zu fördern? Wie lässt sich das kindliche Interesse für den naturwissenschaftlichen Bereich erwecken? Wie lassen sich die soziokulturellen und geschlechtsspezifischen Unterschiede ausgleichen? Wie kann bereits die vorschulische Bildung einen wesentlichen Grundstein zum verstehenden und lebenslangen Lernen leisten? Diese Fragen sind nicht neu, stellen sich nun aber mit besonderer Dringlichkeit.Die Ergebnisse der PISA-Studie zeigen, dass „Schülerinnen, Schüler und Schulen, die in einem Umfeld positiver Leistungserwartung arbeiten, deren Schulklima als positiv empfunden wird und von Lernfreude und Anstrengungsbereitschaft gekennzeichnet ist und in denen Beziehungen zwischen Lehrerinnen und Lehrern einerseits und Schülerinnen und Schülern andererseits stimmen, tendenziell mehr erreichen“. (Ludwig 2003, S. 19) Die Arbeit beschäftigt sich nun mit der Frage, ob der - einerseits vielgelobte, andererseits aber auch häufig kritisierte - Ansatz der Montessori-Pädagogik die Forderung nach hohen Bildungserträgen bei ausgewogenen Bildungschancen tatsächlich erfüllen kann.
MethodeHypothese : „Es besteht kein Unterschied in den Mathematikleistungen von Schülerinnen und Schülern vierter Klassen in Montessorieinrichtungen und Regelvolksschulklassen.“
ErgebnisseDie Untersuchung wurde durchgeführt, die Ergebnisse wurden ausgewertet und werden nun interpretiert.
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenDiese Fragestellung soll mit dem Augenmerk auf die Mathematikleistungen von Schülerinnen und Schülern der vierten Klasse Volksschule beantwortet werden. Mit Hilfe des „Mathematik-Schulleistungstest für Schülerinnen und Schüler vierter Klassen der Grundschule“ (Hanisch 2004) soll die Hypothese einer eindeutigen Beantwortung zugeführt werden.
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