Beginnjahr 2008 Abschlussjahr 2011

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Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktDie Erkenntnisse der Neurowissenschaften werden zwar in fachwissenschaftlichen Kreisen diskutiert und anerkannt, haben aber weitgehend noch keinen Eingang in die Umsetzungsbereiche der pädagogischen Teildisziplinen gefunden. Hier sollen Wege gefunden und Methoden erarbeitet werden. Welche Relevanz haben die Ergebnisse aus der umfangreichen Recherche der neurowissenschaftlichen Literatur zur kindlichen Entwicklung für die Vorbereitung auf die Schule bzw. schulisches Lernen? Wie können Denkfehler (die Person, Aufgabencharakteristik oder Lernstrategie betreffend) erkannt und bewusst gemacht werden? Welche Ergebnisse lassen sich aus einem Vergleich des Selbstkonzeptes von Schüler(inne)n unterschiedlicher Schulformen APS, NMS, AHS ableiten? Wie kann Schülerinnen und Schülern mit Lernschwierigkeiten unter Berücksichtigung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse geholfen werden? Relevante Ergebnisse der Neurowissenschaft für die Pädagogik. Verbesserung der Wissensorganisation und Wissensnutzung von Schüler(inne)n. Beschreibung und Erklärung der Selbstkonzepte von Schülerinnen und Schülern in unterschiedlichen Schulformen. Entwicklung eines "Lern-Koffers" für Schüler/innen der vierten Schulstufe der Sekundarstufe I in Englisch.
Methode1. Interdisziplinäre Zusammenschau neurowissenschaftlicher Publikationen und deren Relevanz für den Bildungserwerb 2. Lernprozessbegleitung: Meta-kognitives Lernstrategietraining in den vier Schlüsselbereichen Konzentration, Organisation, Motivation und Imagination 3. Fragebogenerhebung an Schülerinnen und Schülern der ersten Klassen der Sekundarstufe I zum "schulischen und außerschulischen Selbstkonzept" 4. Entwicklung eines "Erste Hilfe-Folios" für Grammatik im Fach Englisch.
ErgebnisseDie Selbstkonzepte der Schüler/innen weisen nur begrenzte Unterschiede hinsichtlich allgeminer Gruppenmerkmale auf. Vor allem Schüler/innen aus der 6. Schulstufe der NMS weisen schlechtere Werte bei einigen Selbstkonzepten auf als Schüler/innen der 5. Schulstufe. Interessante Zusammenhänge wurden zwischen der Gestaltung außerschulischer Interessen und Hobbys der Schüler/innen und deren Selbstwerten gefunden. Jene mit aktiven, kreativen und intellektuell anspruchsvollen Hobbys weisen eindeutig bessere Selbstwerte auf als im Vergleich zu Schüler/innen, die Cmputer oder Fernsehen als wichtige Hobbys angeben. Kreative und intellektuelle Tätigkeiten werden von Schüler/innen aus allen Schultypen ungefähr gleich verteilt ausgeübt. Weiers kann festgehalten werden, dass Schüler/innen mit positiven oder negativen Selbstkonzepten sich überproportional oft in bestimmten Schulen sammeln.
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenDie Studie wurde an 24 Grazer Schulen, (10 AHS,  10 NMS, 4 Privatschulen) durchgeführt. Insgesamt nahmen 942 Schüler/innen der 5. und 6. Schulstufe teil.
Publikationen (+ link zum OBV)
  • Reicher-Pirchegger, L. & Iberer, G. (Dezember 2009). Schülerinnenselbstreport 2009. Pilotstudie. In H. Harb, M. Polaschek & R. Weitlaner (Hrsg.), Bildungsforschung – Impulse für die steirische Bildungslandschaft. Unveröffentlichter Forschungsbericht: Pädagogische Hochschule Steiermark & Universität Graz.
  • Reicher-Pirchegger, L. & Iberer, G. (September 2010). Schülerinnenselbstreport 2010. In H. Harb, M. Polaschek & R. Weitlaner (Hrsg.), Bildungsforschung – Impulse für die steirische Bildungslandschaft. Unveröffentlichter Forschungsbericht: Pädagogische Hochschule Steiermark & Universität Graz.
  • Suppan, K. & Maderbacher, E. (2010). Sprachenportfolio. In: H. Harb, M. Polaschek & R. Weitlaner (Hrsg.), Bildungsforschung – Impulse für die steirische Bildungslandschaft. Unveröffentlichter Forschungsbericht: Pädagogische Hochschule Steiermark & Universität Graz.
Internet (pages + downloads)
Hauptkategorie(n)Lehren und Lernen (Prozesse und Methoden)
Bildungsinhalt (Themenfeld)
Verhalten und Persönlichkeit
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