Beginnjahr 2006 Abschlussjahr 2007

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktProblemstellung: Die Schulpraktischen Studien an den jetzigen Pädagogischen Akademien und somit zukünftigen Pädagogischen Hochschulen sind mit einem großen organisatorischen und kommunikativen Aufwand verbunden. Der Zeitpunkt für die Durchführung der Befragungen ist ideal, da von den Abteilungsleitern und -leiterinnen, die das System und den Ablauf der Schulpraktischen Studien über Jahrzehnte entwickelt haben, höchste Kooperationsbereitschaft besteht. Das liegt an der Überführung der Pädagogischen Akademien in die Pädagogischen Hochschulen im September 2007. Diese Überführung bringt neue Kompetenzverteilungen und eine Art „Wachablöse“ mit sich. Auch werden nur wenige Abteilungsleiter/innen in den Pädagogischen Hochschulen weiter verwendet. Die Abteilungsleiter/innen, die auf Grund der langen Planung der Schulpraktischen Studien diese als ihr ideologisches „Kind“ betrachten, befürchten einen hohen Wissens-(Erfahrungs-)Verlust und wollen sich daher in die Planung einbringen, um die Zukunft ihres „Kindes“ mitgestalten zu können. Auch bringt der Zeitpunk der Gründung der Pädagogischen Hochschulen den Vorteil, dass Neuerungen und Testbetriebe in einer „jungen“ Institution leichter durchzuführen sind. Es werden Briefe und Fax – Schreiben verwendet. Fast alle beteiligten Personen erhalten individuelle Informationen, teilweise sind mehrmalige Rückantworten erforderlich.An den Schulpraktischen Studien beteiligte Personen: Abteilungsleiter/innen, Praxisbetreuer/innen, Ausbildungslehrer/innen, Betreuer/innen des Planungsseminars, Studierende. Da natürlich auch die Möglichkeit von „Informationsverlust“ (z.B: Zettel geht verloren) oder Änderungen besteht, kann es hier zu Problemen kommen. Kommunikativer Aufwand: Die Kommunikation zwischen den beteiligten Personen läuft in Papier- und verbaler- Form ab. Sie erfolgt über Informationen in die Postfächer für im Haus angestellte Personen, über Aushänge für die Studierenden bis zu Telefax für die Ausbildungslehrer/innen in den externen Ausbildungsschulen. Auch ist die Kommunikation zwischen Praxisbetreuerinnen und -betreuern, Ausbildungslehrerinnen und -lehrern und Betreuerinnen und Betreuern des Planungsseminars aus zeitlichen und räumlichen Gründen nur minimal möglich. Kurzfristige Änderungen werden oft nur begrenzt wahrgenommen und können Missverständnisse verursachen. Um die Effektivität und Qualität der Organisation und Kommunikation zu erhöhen, soll ein Konzept erstellt werden, mit dessen Hilfe eine Plattform eingerichtet werden könnte, auf der die Organisation und Teile der Kommunikation auf elektronischem Weg vor sich gehen und die Sensibilität und Nicht-Öffentlichkeit mancher Informationen berücksichtigt werden. Es soll eine „Online-Interaktionsplattform“ entworfen werden, bei der Informationen, Verwaltungsanteile und Kommunikationsteile berücksichtigt werden.
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenMethoden: Interviews, qualitative Untersuchung, Probanden/innen: Studierende der Volksschullehrer/innenausbildung bei der Praxis in den Unterrichtsfächern IKT in Volksschulen und Technisches Werken. Ausbildungslehrer/innen, Praxisberater/innen, Abteilungsleiter/innen für Schulpraktische Studien, Leiter/innen der Planungsseminare.
Hauptkategorie(n)Schulen und andere Bildungseinrichtungen
Politik, Gesetzgebung, Öffentliche Verwaltung
Information, Kommunikation, Statistik
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