Beginnjahr 2001 Abschlussjahr 2003

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktAusschlaggebend für die Arbeit war die Teilnahme der Pädagogischen Akademie des Bundes in Niederösterreich am LINGUA-Projekt DIEseLL (= Distance In-Service Education for Enhancing Second Language Learning) in den Jahren 1996 – 1999. Dieses Projekt führte zur Einführung der Lehrveranstaltung „Englisch als Arbeitssprache“, die nun für alle Studierenden der Hauptschullehrer/innenausbildung verpflichtend ist. Außerdem wurde ein sogenannter Akademielehrgang eingerichtet, der sich diesbezüglich an bereits im Dienst stehende Hauptschullehrer/innen wendet. Nach dieser Entwicklung war es naheliegend, auch Forschungsarbeit auf diesem Gebiet zu leisten. Die Datenerhebung für die Querschnittuntersuchung zum Thema "Englisch als Arbeitssprache" (EaA) erfolgte am Ende des Schuljahres 2002/2003 an ausgewählten niederösterreichischen Hauptschulen. Die Absicht war, mittels Sprachstandsmessung bei Hauptschülern/innen auf der 7. Schulstufe die Auswirkungen von Englisch als Arbeitssprache auf das rezeptive Leistungsvermögen (Lesen und Hören) in der englischen Sprache aufzuzeigen. Forschungshypothese: Hauptschüler/innen der 7. Schulstufe, die zusätzlich zum Regelunterricht in der Fremdsprache Englisch in mindestens drei Gegenständen und mindestens im Ausmaß von drei Wochenstunden durchgehend in Englisch als Arbeitssprache unterrichtet werden, haben einen höheren Sprachstand in Englisch als Hauptschüler/innen, die ausschließlich in Englisch als Fremdsprache im Regelunterricht unterrichtet werden. Stichprobengröße: insgesamt 307 Probanden/innen aus 17 Klassen von 9 Hauptschulen.
MethodeFaktorenanalyse, Reliabilitätsanalyse, Mittelwerte
ErgebnisseIm Rahmen der durchgeführten Untersuchung konnten keine Belege für eine nachweisbare Auswirkung von EaA auf den Sprachstand in Englisch bei den untersuchten Schülern/innen gesammelt werden. Die große Anzahl von nicht verwertbaren Items (9 von insgesamt 17) zeigt die Grenzen der Erfassung von rein rezeptiven kommunikativen Fertigkeiten auf. Zur eindeutigeren Dokumentation der Leistungen der Kontrollgruppe (N = 52) könnte eine breiter angelegte Folgeuntersuchung beitragen. Die vorliegende Untersuchung versteht sich auch als ein Impuls, bei zukünftigen Forschungsvorhaben zum Thema "Englisch als Arbeitssprache" die primäre Fertigkeit im Fremdsprachunterricht - das aktive Sprechen - zu erfassen, beispielsweise durch individuelle Interviews.
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenAls Testinstrument wurde ein selbst konstruierter nicht standardisierter Gruppentest verwendet. Dabei erfolgte eine lexikalische Abstimmung auf das Lehrwerk "The New You and Me", das von allen untersuchten Schulen verwendet wird. Vorgesehen waren Items zur Erfassung der Leistung im Globalverstehen, Detailverstehen und in Bezug auf die Lesegeschwindigkeit.
Publikationen (+ link zum OBV)
  • Glatz, Peter: Englisch als Arbeitssprache. // In: Dozentenmobilität : Beiträge ... / Pädagogische Akademie der Diözese St. Pölten in Krems . - Krems : Pädag. Akad. d. Diözese St. Pölten , 2003 Adresse d. Verl.: A-3500 Krems, Dr.-Gschmeidler-Straße 22 - 30 . - Forts. --->: Beiträge zur Dozentenmobilität. - Bd. 1 (1999-2003)
    Link zum Bibliotheken Verbund
Internet (pages + downloads)
Hauptkategorie(n)Bildungstheorie (Themenfeld)
Bildungsinhalt (Themenfeld)
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