Beginnjahr 2017 Abschlussjahr 2020

Institutionen

durchführende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
Schlagwörter DeutschFörderung des inklusiven Unterrichtens durch entsprechende Hochschullehre, inklusive Lehr-Lern-Settings, Lehrer/innen-Ausbildung
Schlagwörter Englischenhancement of inclusive teaching by adequate higher-education-settings , preservice teacher education, inclusive teaching and learning settings
Abstrakt

Mit dem Start der neuen Lehramtsstudien im Studienjahr 2015/16 an der Pädagogischen Hochschule Steiermark im Entwicklungsverbund Süd-Ost wird Inklusive Pädagogik zu einem Kernelement der Lehrer/innenausbildung für Schüler/innen mit und ohne Behinderungen aller Altersstufen in der Allgemeinbildung. Vor diesem Hintergrund stellt dieses Forschungsprojekt gemäß den Vorgaben des Bundesrahmengesetzes zur Einführung einer neuen Ausbildung für Pädagoginnen und Pädagogen Inklusive Pädagogik insbesondere als Möglichkeit der Profilbildung in den Lehramtsstudien Primar als auch Sekundar Allgemeinbildung in das Zentrum des Interesses mit dem Ziel, die Kompetenzentwicklung für den Unterricht in inklusiven Settings angehender Lehrpersonen und die Förderung der Entwicklung qualitätsvoller zeitbezogener Hochschullehre voranzutreiben. Das Design setzt sich aus multiplen Methoden zusammen und umfasst quantitative als auch qualitative Erhebungseinheiten über einen Zeitraum von zwei Studienjahren hinweg. Das Forschungsfeld umfasst Studierende, die den Schwerpunkt bzw. die Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung gewählt haben, als auch Lehrende in den erstmals realisierten curricularen Konstruktionen und nimmt somit eine Pionierstellung ein. Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Gelingensfaktoren für eine zeitbezogene und wirksame Profilierung für Inklusive Pädagogik im Lehramtsstudium zu identifizieren und Hochschulentwicklung gemäß den Leitlinien Inklusiver Pädagogik voranzutreiben.

Methode

-

Ergebnisse

-

Erhebungstechniken und Auswahlverfahren

 

 

Vernetzungsgespräche mit Kolleginnen und Kollegen aus bereits abgeschlossenen bzw. laufenden Forschungsprojekten, die Daten generiert haben, die für das Erkenntnisinteresse dieses Projektes als relevant einzustufen sind

 

Ebene 1

 

Erhebung  der Motivation für die Berufswahl, von berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibungen und allgemeinen/berufsfeldbezogenen Interessenslagen

 

 

Ebene 2

 

Erhebung der Wirkungszusammenhänge der curricular vorgegebenen Inhalte, der Modularisierung und der Prüfungsvariationen sowie der spezifisch konzipierten und gesetzten Interventionen für Inklusive Bildung

 

 

Ebene 3

 

Interventionen in den curricularen Bildungsbereichen

z.B. Lesson studies

 

 

Ebene 4

 

Perspektive der Hochschul-
didaktik

Wintersemester 2017/18

Jahrgangsgruppen
Primar/Sekundar

 

Einsatz von Inventaren und Skalen zu berufsbezogenen Persönlichkeitsmerkmalen und von Instrumenten zur Berufswahlmotivation und zur Identifikation zu berufsfeldbezogenen Interessen

 

Jahrgangsgruppen
Primar/Sekundar

 

Einsatz der Critical-
incident-Analysetechnik jeweils am Ende des Studienjahres

 

 

Durchführung halbstandardisierter Interviews jeweils am Ende des Studienjahres

 

Jahrgangsgruppen
Primar/Sekundar

 

Bilden von Lerngemeinschaften, Einführung in das Werkzeug der Lesson studies für die eigene Unterrichtsentwicklung, Prozessbegleitung, teilnehmende
Beobachtungen und Dokumentation durch das Team des FOPROs

Lehrende des Schwerpunktes bzw. der Spezialisierung

 

Leitfadeninterviews jeweils am Ende des Studienjahres

Sommersemester 2018

 

Wintersemester 2018/19

Jahrgangsgruppen

Primar/Sekundar

 

Einsatz von Inventaren und Skalen zu berufsbezogenen Persönlichkeitsmerkmalen und von Instrumenten zur Berufswahlmotivation und zur Identifikation zu berufsfeldbezogenen Interessen

 

Sommersemester 2019

 

Wintersemester 2019/20

 

 

 

Sommersemester 2020

Auswertung und Berichtslegung

 

Das geplante Projekt orientiert sich an einem multimethodalen Ansatz und versucht Erkenntnisse aus qualitativen und quantitativen Daten zu gewinnen. Gegenstand der Untersuchung sind angehende Primarstufenlehrpersonen sowie Sekundarstufenlehrpersonen an der PH Steiermark. Die Studie versteht sich als longitudinal und erhebt Daten zu Beginn der Wahl des Schwerpunktes (3. Semester im Musterstudienverlauf) bzw. der Spezialisierung (1. Semester im Musterstudienverlauf), im Verlauf und am Übergang zum Berufseinstieg bzw. zum Masterstudium.

 

 Quantitativer Teil: 

 

Eingesetzte Instrumente: Im quantitativen Teil der Untersuchung, werden zu jedem Erhebungszeitpunkt neben soziodemographischen Variablen auch eine Reihe von Variablen erhoben, die auf die bisherige Schullaufbahn sowie Erfahrungen mit dem Thema Inklusion abzielen.
Zur Anwendung kommen zusätzlich auch eine Reihe psychometrischer Tests, z.B. das Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung BIP-6F; die Kurzskala für die Messung der Big-Five-Persönlichkeitsdimensionen nach Rammstedt, Koch, Borg & Reitz 2005), Instrumente zur Identifikation von Motivationslagen ( z.B. Fragestellungen zur Berufswahlmotivation in Anlehnung an Caselmann, 1964), Instrumente zur Identifikation von allgemeinen und  berufsfeldbezogener Interessen (z.B.Allgemeiner Interessen-Struktur-Test (AIST),  Bergmann & Eder 1992;  Lehrer-Interessen Skala (LIS), Mayr 1998) und Instrumente  zur Identifikation von Entwicklungspotenzialen (darunter u.a. die Teacher Efficacy for Inclusive Practices scale; TEIP) sowie die Wertorientierungen mit dem Portrait-Value-Questionnaire (PVQ). Die Fragebögen sollen in Papier-und-Bleistift-Form sowie online dargeboten werden.
Auswertungsmethoden: Die Auswertung der quantitativen Daten erfolgt mit einer Reihe von inferenzstatistischen Verfahren zur Prüfung von Zusammenhangs- und Unterschiedshypothesen, sowie explorativen und strukturprüfenden Verfahren. Zu Hilfe genommen werden sollen die Software-Pakete SPSS, AMOS und R. 

 

Qualitativer Teil:

 

Eingesetzte Instrumente: Im qualitativen Teil der Untersuchung kommen leitfadengestützte Interviews zum Einsatz, die neben forschungsleitenden Fragestellungen auch Raum für offene Antworten lassen. Weiters werden kriteriengeleitete Beobachtungen durchgeführt sowie Dokumentenanalysen der im Studium entstandenen Textprodukte wie z.B. Planungsüberlegungen, Reflexionen.
Auswertungsmethoden: Die Auswertung basiert auf der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Die Kategorienbildung erfolgt der Interviewstruktur zufolge sowohl deduktiv als auch induktiv.

Hauptkategorie(n)Sonderpädagogische Förderung (Themenfeld)
Schulen und andere Bildungseinrichtungen
Verhalten und Persönlichkeit
Mit den Themen des Projekts weitersuchen