Beginnjahr 2010 Abschlussjahr 2012

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen
Ländercode Europa, Österreich, Steiermark Sprachcode Deutsch
Schlagwörter DeutschProfessionalisierung, Differenz
Schlagwörter Englischprofessionalism, difference
Abstrakt
In Facing the Differences haben wir uns zum Ziel gesetzt, Forschungsergebnisse auf zwei Ebenen zu
generieren. Zum Einen ging es uns um die Entwicklung von Lehr-Lern-Arrangements, in denen sozialwissenschaftliche
und künstlerische Forschungsmethoden dazu genutzt werden, Bildungsprozesse
zu initiieren. Diese sollten in pädagogischen Aus- und Fortbildungen angehenden und erfahrenen
Pädagog_innen ermöglichen, in der Auseinandersetzung mit Differenzen und Widersprüchen ein
pädagogisch-professionelles Selbstverständnis (weiter) zu entwickeln. Zum Anderen wollten wir in der
Arbeit mit den Forschungsmethoden Wissen darüber generieren, welche Bedeutung Widersprüche und
Differenzen für unser pädagogisch-professionelles Selbstverständnis und Handeln hat.

In Facing the Differences haben wir uns zum Ziel gesetzt, Forschungsergebnisse auf zwei Ebenen zugenerieren. Zum Einen ging es uns um die Entwicklung von Lehr-Lern-Arrangements, in denen sozialwissenschaftlicheund künstlerische Forschungsmethoden dazu genutzt werden, Bildungsprozessezu initiieren. Diese sollten in pädagogischen Aus- und Fortbildungen angehenden und erfahrenenPädagog_innen ermöglichen, in der Auseinandersetzung mit Differenzen und Widersprüchen einpädagogisch-professionelles Selbstverständnis (weiter) zu entwickeln. Zum Anderen wollten wir in derArbeit mit den Forschungsmethoden Wissen darüber generieren, welche Bedeutung Widersprüche undDifferenzen für unser pädagogisch-professionelles Selbstverständnis und Handeln hat.

An der Forschung beteiligten sich Schüler_innen und Lehrerinnen der Bakip 7 in Wien, Studierende und Lehrende des IKL der Akademie der bildenen Künste Wien sowie das Research Team.

 

MethodeResearch Studios: - Kollektive Erinnerungsarbeit - pädagogisch-reflexives Interview - Sich Verzeichnen
ErgebnisseMit den adaptierten Methoden betrachteten wir Differenzen und Widersprüche als Grundbedingungen pädagogischen Handelns, wobei diese nicht nur im ‚Außen‘, sondern ebenso im Selbst wahrnehmbar sind. Im Anschluss daran müsste ein pädagogisch-professionelles Selbstverständnis weniger, wie traditionelle Vorstellungen von Professionalität das tun, auf möglichst ungebrochene Souveränität des Subjekts bezogen werden als vielmehr auf den Umgang mit Widersprüchen und Differenzen im Selbst, im Gegenüber und in der Welt.
Erhebungstechniken und Auswahlverfahren
Die gewählten Forschungsmethoden bezogen sich auf die Reflexion von pädagogisch-professionellem
Selbstverständnis und Handeln und waren somit als Selbstbeforschungsmethoden angelegt: Alle Beteiligten
sind zugleich Forscher_innen und Beforschte. Gegenstand der Forschung sind die Konstruktionen
und Bedeutungen in jenem Material, das von den Mitforschenden selbst generiert wurde. Selbstbeforschung
ermöglicht, eine spezifische reflexive Distanz einzunehmen, indem eigene Äußerungen zum
Gegenstand einer methodisch geleiteten Analyse werden. Dafür ist allerdings ein kollektiver Rahmen
notwendig, der die Distanz und zugleich die Qualität des generierten Wissens sichert
Internet (pages + downloads)
Hauptkategorie(n)Lehren und Lernen (Prozesse und Methoden)
Bildungswesen (Themenfeld)
Bildungsinhalt (Themenfeld)
Mit den Themen des Projekts weitersuchen