Beginnjahr 2010 Abschlussjahr 2012

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Sprachcode Deutsch
Schlagwörter DeutschIntegration, Inklusion, Konfessionelle Übergangsrituale, Werteorientierung, Sinnorientierung, Lebensorientierung
Abstrakt

Forschungsfrage:

Wie nehmen 14-Jährige an der markanten alters- und entwicklungsspezifischen Schnittstelle Inklusion bzw. Integration wahr? Welche Resonanz haben in diesem Kontext konfessionelle  Übergangsrituale? Und wie weit spiegeln sich Inhalte der Salamanca-Erklärung (1994) in dieser Altersgruppe unserer Gesellschaft wider? Inwiefern nehmen 14-Jährige Elemente dieses Leitprinzips überhaupt wahr und welche Optionen ergeben sich daraus für eine nachhaltige Realisierung dessen in der österreichischen Gesellschaft?

  • Der Hauptfokus des Projekts zielt darauf ab, eine Grundlage für eine effizientere Ausbildung zu schaffen, die die multikulturelle und multireligiöse Situation berücksichtigt. Besondere Berücksichtigung findet dabei die Heterogenität in einer Klasse auch im Hinblick auf die Förderung der Begabungen der einzelnen Individuen für Gemeinschaften, damit das UNESCO-Leitprinzip des Salamanca Statements einer “inclusive society“ mehr und mehr realisiert werden kann.
  • Es gilt, Information und Erkenntnisse über die Befindlichkeit Jugendlicher zu gewinnen, damit durch die sensible Wahrnehmung von LehrerInnen und ReligionslehrerInnen die unterschiedlichen Lebens-, Sinn- und Wertorientierungen in ihrer Vielfalt zum Schatz für eine „inklusive Klasse“ und „inklusive Schule“ werden können.
  • Diese Erkenntnisse sind elementare Grundlagen auch für die LehrerInnenfort- und LehrerInnenweiterbildung, z.B. in Hochschullehrgängen (derzeit wird ein Lehrgang zum Thema „Interkulturelles und Interreligiöses Lernen an der KPH Graz erfolgreich geführt) sowie für die Entwicklung von didaktischem Material und Lehrbehelfen, in denen die Vielfalt von Kulturen und Religionen thematisiert wird.
  • Nachhaltigkeit wird erreicht durch das Wahrnehmen und Miterleben von Ritualen und Festen der unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften, wodurch das Leben der jeweils unterschiedlichen Identitäten zur großen Lernchance für eine multiethnische und multireligiöse Gesellschaft wird.

 

Ergebnisse1. Publikation der Ergebnisse in Fachzeitschriften und im Internet. 2. Bericht der Ergebnisse an die österreichischen Schulen, Jugendorganisationen, Bezirks- und Landesschulräte, Ministerium. 3. Angestrebt wird die Publikation eines Buches, das auch entsprechend in der Öffentlichkeit vorgestellt und beworben werden soll.
Erhebungstechniken und Auswahlverfahren

(1) WS 2010/11: Fragebogen und Interviewleitfaden entwickeln

(2) SS 2011: Durchführung der Befragungen in Schulklassen der 8. Schulstufe und Interviews in multikulturellen Begegnungszentren; Dateneingaben

(3) WS 2011/12: Analysen und kritische Reflexionen unter Beiziehung der Expert/innen aus anderen Glaubensgemeinschaften;

(4) SS 2012: Publikation

Publikationen (+ link zum OBV)
Attachments
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