Beginnjahr 2001 Abschlussjahr 2015

Institutionen

durchführende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktZum Hintergrund: Untersuchung der Hebbel-Rezeption in Österreich (gegebenenfalls weltweit). - Einbringung der Rezeption in die weltweite Forschung mit Schwerpunkt "Hebbel als Wahlwiener" sowie seine "Reifezeit" in Wien (1845 - 1863). - Hebbel als Begründer des Problemdramas (Ansätze aufzeigen, Lösungen anbieten). - Hebbels "politisches Ethos": sittliche Werte wie Staat/Gesellschaft/Individuum/Auseinandersetzung der Geschlechter. - Warum nicht Hebbel? Die Scheu des/der LeserIn vor dem Dichter: Sprache, Inhalt, Gedanken - was qualifiziert einen Dichter in den Augen des Publikums, vor allem unserer Zeit? - Der Dichter als Lehrer der Moral: Büchner und Hebbel im Vergleich.
MethodeEs werden historisch-kritische Untersuchungen durchgeführt; die Methoden hinterfragt, die bisherige Rezeptionsgeschichte evaluiert, um Klischées zu beseitigen und um das bisherige Hebbelbild zu revidieren, die Lehre und Bildungsaufgaben (die teilweise von Universitätsinstituten nicht wahrgenommen werden können) fortgeführt und Neuansätze zur Rezeptionsgeschichte im Rahmen von Vorträgen und Referaten (Vortragende aus Europa, USA, Südafrika und Korea) rezipiert.
ErgebnisseInternationale Hebbel-Forschung: Aufarbeitung und neue noch nicht erfolgte methodische Fragestellungen, Einbringung zeitgenössischer Aspekte. Vermehrte Dissertationen zur Thematik im deutschsprachigen Raum. Es erfolgte, als Konsequenz der Hebbel-Symposien angeregt durch die Hebbel-Gesellschaft in Wien (1983, 1988, 1992, 1995, 1998) und der in Wesselburen, Deutschland (1989 - 1999) und Weimar, Deutschland (1999) ein "Aufbruch" die Hebbel-Forschung betreffend (siehe Germanistik Band 3, Peter Lang Verlag. 1999. S 187 ff)
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenIm Zusammenhang mit Theaterbesuchen wurden Aufsatzwettbewerbe durchgeführt; diese Aufsätze und die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von SchülerInnen sollen verwendet werden.
Hauptkategorie(n)Bildungsinhalt (Themenfeld)
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