Beginnjahr 2000 Abschlussjahr 2003

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Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktDie zunehmende Heterogenität von Schüler/innenleistungen bezogen auf kognitive aber auch Verhaltensvoraussetzungen erfordert den Einsatz differenzierender Maßnahmen im Unterricht in allen Schultypen. Die gesetzliche Verpflichtung zu integrativen Lernformen erfordert den Einsatz vielfältiger Lehr- und Lernformen. Die aktuellen Ansätze eines multiplen Intelligenzverständnisses oder die Analysen des schulischen Lernprozesses als ein Geschehen, in dem komplexe individuelle Netzwerke der Wahrnehmung, des Denkens, des Behaltens und Anwendens interagieren, legt schließlich die Erhebung individualtypischer Verhaltensmerkmale der Schüler/innen beim Lernen nahe.
MethodeEs handelt sich um ein vorwiegend prozessevaluativ, qualitativ angelegtes Forschungsdesign im Sinne begleitender Aktionsforschung. Es wurden auch standardisierte Tests eingesetzt. Vorwiegend jedoch werden Methoden der begleitenden Aktionsforschung (Beobachtung, Triangulation, Interviews, etc.) eingesetzt.
ErgebnisseAufgrund der Erhebung der Wahrnehmungskanäle von Schülerinnen und Schülern je einer ersten und zweiten Klasse der Übungsvolksschile sowie mehrerer Klassen der Übungshauptschule der Pädagogischen Akademie des Bundes wurden Übungen zur Lernvorbereitung und ein differenziertes Trainingsangebot durchgeführt. Es zeigte sich insgesamt, dass schon die Kenntnisse über Stärken und Schwächen sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die Eltern und Lehrer/innen ein neues Selbstbild ergaben. Auswertungen zu einzelnen Klassen liegen vor, dürften jedoch erst dann von besonderer Bedeutung sein, wenn es möglich wäre, ähnliche Projekte auch an anderen Schulen bzw. mit mehreren Jahrgängen durchzuführen.
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenIn einer Klasse der Übungsvolksschule an der Pädagogischen Akademie des Bundes in der Steiermark wurden Erhebungen zu lerntypischen Leistungsvoraussetzungen und Verhaltensweisen jedes einzelnen Kindes durchgeführt. So wurden die intraindividuellen Wahrnehmungskanalausprägungen gemessen, die Denk- und Behaltensleistungen sowie Leistungen im Bereich der individuellen Wissenstransfermöglichkeiten beobachtet. Dabei waren sowohl die Lehrer/innen als auch die Schüler/innen und Eltern sowie der wissenschaftliche Begleiter/innen involviert.
Publikationen (+ link zum OBV)
  • Kernbichler, Gerda : Lerntypenerhebung und darauf aufbauende Maßnahmen zur Lernvorbereitung und Leistungsdifferenzierung // In: Unser Weg (Graz),. -58. 2003,4, S. 143 - 148.
    Link zum Bibliotheken Verbund
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