Beginnjahr 2005 Abschlussjahr 2006

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktDas Projekt bezieht sich einerseits auf den Mathematikunterricht einer dritten Schulstufe und andrerseits auf die Lehrerinnen- und Lehrerbildung im Bereich der Volksschuldidaktik "Mathematik". Studierende begleiten im Rahmen von Studienveranstaltungen zur VS-Didaktik Mathematik Kinder beim Bearbeiten von arithmetischen Aufgaben. Während im Vorgängerprojekt 2004/2005 die „Förderung mathematisch leistungsstarker Kinder im Klassenverband“ genauer betrachtet wurde, stehen im Schuljahr 2005/2006 die Studierenden im Mittelpunkt der Überlegungen. Ziel im Bereich der Volksschule ist eine inhaltliche Öffnung des Unterrichts. Mit Hilfe von Knobelaufgaben, Aufgaben im Bereich der Kombinatorik und geometrischen Fragestellungen, die unterschiedliche Niveaus an Bearbeitungen zulassen, bringen sich die Schülerinnen und Schüler ihren Fähigkeiten gemäß ein.Schülerinnen und Schüler sollen durch diese Aufgabenstellungen Problemlösungskompetenz und eventuell eine Verbesserung des räumlichen Vorstellungsvermögens erwerben. Ziel im Bereich der Lehrerinnen- und Lehrerbildung ist der eigenaktive Erwerb von Wissen über mathematische Denkweisen des Grundschulkindes. Die Studierenden sollen kindliche Denkprozesse beobachten, deuten und dokumentieren. Dies ist wichtig, um für das einzelne Kind im Sinne einer Differenzierung und Individualisierung geeignete Lernwege zu gestalten und begleiten zu können. Die zukünftige Lehrperson soll verstehen, wie Schülerinnen und Schüler lernen und sich entwickeln. Durch Instruieren, Beobachten und Befragen einzelner Kinder sollen Studierende mehr förderdiagnostische Kompetenz erwerben.
MethodeBereich der Volksschule: (1) Zwei-Gruppen-Plan (quasiexperimentell) - quantitative und qualitative Erfassung; (2) Einzelinterviews; Fallstudien. Bereich der Lehrerinnen- und Lehrerbildung: (1) und (2) Qualitative Inhaltsanalyse (3) Zwei-Gruppen-Plan (quasiexperimentell).
ErgebnisseErgebnisse aus dem Vorgängerprojekt 2004/2005: Leistungsstarke Kinder, die offene Aufgaben weitgehend allein bearbeiten, arbeiten im Team, entwickeln einen eigenständigeren Weg zur Mathematik, verwenden abstraktere Lösungsstrategien, haben aber weniger richtige Lösungen. Studierende, die sich mit den Denkprozessen von Kindern auseinandersetzen, bestätigen, dass das im Lehrplan geforderte „Individualisieren, Differenzieren und Fördern“ unabdingbar ist, sehen den Fehler im Mathematikunterricht als Chance und nicht als Misserfolg und ziehen mannigfach auf das Kind abgestimmte Konsequenzen für den Unterricht.
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenBereich der Volksschule: (1) Erhebung der Ausgangslage und des Lernzuwachses in der Experimental- und Kontrollklasse durch die Studierenden (2) Aufzeichnungen in den Zahlenforscherheften der Kinder. Bereich der Lehrerinnen- und Lehrerbildung: (1) Schriftliche Arbeiten der Studierenden über die Arbeiten der Kinder (2) Schriftliche Stellungnahmen der Studierenden zum eigenen Lernprozess (3) Erheben der didaktischen Einstellung nach Stern und Staub (1998)
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