Beginnjahr 2010 Abschlussjahr 2011

Institutionen

durchführende Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
Schlagwörter DeutschEvaluation, Effizienz, Kombilohnbeihilfe, Arbeitsmarktpoitische Maßnahme, Mitnahmeeffekte
Schlagwörter Englischevaluation, efficiency, windfall gains, Kombilohnbeihilfe
Abstrakt

Im Juni 2010 wurden das öibf (Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung) und das ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) vom Arbeitsmarktservice Österreich mit der Durchführung der Studie „Kombilohnbeihilfe Neu. Eine Evaluation“ beauftragt. Ziel der Studie ist es:

  • Basisinformationen zu Förderbezug und Struktur der FördernehmerInnen bereitzustellen
  • allfällige Verbesserungsmöglichkeiten u.a. im Sinne der Erfahrungen aus internationalen Best Practice Beispielen in Hinblick auf eine Verknüpfung der Förderung mit Qualifizierungsmaßnahmen abzuleiten.

 

Analysen zu Bekanntheitsgrad, Attraktivität des Förderinstruments, der Qualifizierungsleistungen, des bürokratischen Prozedere, der Förderwirkung und von Mitnahmeeffekten des Förderinstruments auf Basis der Primärerhebungen bei AMS internen ExpertInnen und BeraterInnen, Kombilohn-FördernehmerInnen sowie Unternehmen durchzuführen und
MethodeAuswertungen auf Basis der Individualdatensätze zu den Kombilohn-Förderfällen der Jahre 2006 bis Juni 2010 Primärerhebungen bei AMS-internen BeraterInnen und ExpertInnen, Kombilohn-Kombilohn-FördernehmerInnen und Unternehmen
ErgebnisseDie Auswertungen aus den Förderdaten und den Karriereverläufen der Bezieher/innen, die Befragung von Teilnehmer/innen, Unternehmen sowie Expert/innen des Arbeitsmarktservice und der Interessensvertretungen lassen insgesamt die Kombilohnbeihilfe Neu als ein wirksames und zielgruppenadäquates Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik erscheinen. Der Wiedereinstieg von arbeitslos gewordenen Personen aus dem Niedriglohnbereich der Zielgruppen „Wiedereinsteiger/innen“, „ältere Personen“ und „Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen bzw. Behinderungen“ wird durch die Kombilohnbeihilfe erleichtert, ja in vielen Fällen erst ermöglicht. Die derart aufgenommenen Beschäftigungsverhältnisse erweisen sich (zumindest bei jenen Personen, die nicht schon nach kurzer Zeit den Arbeitsplatz wieder verlassen) über die Förderdauer hinaus als nachhaltig und erhöhen damit die mittelfristige Beschäftigungsintegration. Mitnahmeeffekte sind (wie bei anderen Formen der Beschäftigungsförderung) auch bei der Kombilohnbeihilfe Neu nicht gänzlich zu vermeiden, sowohl, was die Nutzung der Kombilohnbeihilfe durch Personen, die auch ohne Förderung eine Beschäftigung aufgenommen hätten, als auch, was die Bereitschaft von Betrieben, Personen mit oder ohne Kombilohnbeihilfe einzustellen, betrifft. Allerdings sind diese Mitnahmeeffekte im Vergleich der effektiven Steigerung der Beschäftigungsintegration der geförderten Personen als wenig bedeutsam einzustufen.
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenZufallsauswahl der FördernehmerInnen (Nettostichprobenumfang n = 293) sowie Zufallsauswahl von Unternehmen, die FördernehmerInnen beschäftig(t)en (Nettostichprobenumfang n = 51).
Publikationen (+ link zum OBV)
  • Löffler Roland / Schmid, Kurt: „Kombilohnbeihilfe. Eine Evaluation.“ Studie im Auftrag des AMS Österreich, Wien, April 2011 (veröff. siehe Internetlink)
Internet (pages + downloads)
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