Beginnjahr 2007 Abschlussjahr 2010

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
Schlagwörter DeutschNachhaltigkeit PILGRIM-Schulen Schulprojekte Spiritualität
Abstrakt

 

Um den großen politischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden, starteten im Jänner 2005 die Vereinten Nationen die Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung 2005-2014“. Dabei wurde die UNESCO als „Lead Agency“ mit der Steuerung dieser Dekade beauftragt und bereits im Herbst 2004 wurde von ihr ein Rahmenlehrplan mit Handlungsfeldern, die den Rahmen für nationale Strategien bilden sollten verabschiedet.

Österreich gehört zu jenen Ländern, die eine nationale Strategie zur nachhaltigen Entwicklung beschlossen haben, und bereits im Jahr 2005 wurde ein umfassender Konsultationsprozess unter der gemeinsamen Leitung des Bildungsministeriums (BMUKK), des Lebensministeriums (BMLFUW) und des Wissenschaftsministeriums (BMWF) zur Entwicklung der österreichischen Bildungsstrategie gestartet. Dabei sind Basisprogramme und Netzwerke wie z.B. ÖKOLOG-Schulen, Umweltzeichen etc. zur Bildung für Nachhaltigkeit und Schulentwicklung an österreichischen Schulen entstanden. Ein Netzwerk, das im Zusammenhang mit diesen Bestrebungen, im Anschluss an das Pilotprojekt „nachhaltigkeit & religion(en) – eine pilgerreise“ (2002) entstanden ist, ist das Netzwerk der PILGRIM-Schulen.

Mithilfe einer intervenierenden Evaluationsstudie, soll nun herausgefunden werden, inwieweit die Anliegen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) erweitert durch die Spiritualität in den einzelnen PILGRIM-Schulen bereits verwirklicht werden konnten, bzw. welche zusätzlichen  Maßnahmen zur Qualitätssteigerung der nachhaltigen Schulprojekte bzw. –prozesse gesetzt werden müssen.

Methode1. Online-Befragung zu den Nachhaltigkeitsprojekten und -prozessen der bis zu diesem Zeitpunkt bestehenden 64 PILGRIM-Schulen 2. Konzeption, Durchführung und Evaluation der begleitenden Workshops für die PILGRIM-Schulen 3. Integration der Ergebnisse aus den Workshops in die Schulprojekte 4. Evaluation der an den Workshops teilgenommenen PILGRIM-Schulen bzgl. ihrer Veränderungen, Qualitätssteigerung etc.
ErgebnisseAusgehend von diesen Ergebnissen wurde für die PILGRIM-Schulen eine Workshop-Reihe entwickelt, an der 14 LehrerInnen aus 10 PILGRIM-Schulen teilgenommen haben. Die Überprüfung der Qualitätsstandards, die für die Workshop-Reihe entwickelt wurden, hat ergeben, dass es durch die Workshop-Reihe besonders gut gelungen ist: • die Stärken einer Schule sichtbar zu machen • in einem partizipativen Prozess Projektziele sowie einen Projektplan etc. für die eigene Schule zu entwickeln • ExpertInnenwissen aus der BNE, der Aktionsforschung, des Projektmanagements, der Öffentlichkeitsarbeit etc. aufzunehmen und in die einzelnen Projekte einzuarbeiten • sich gegenseitig zu stärken und zu vernetzen • Teams zu bilden • Meilensteine zur Umsetzung der geplanten Projekte zu setzen • Kontakte nach außen zu knüpfen • in den Schulen einen partizipativen Prozess zu starten • einen Schwerpunkt in der eigenen Schule zu setzen
Erhebungstechniken und Auswahlverfahren

Ausgewählt werden PILGRIM-Schulen, die ein Interesse an Weiterentwicklung haben.

Eine nähere Beschreibung findet sich auf der Homepage der KPH Wien/Krems (Website Forschung).

 

 

Publikationen (+ link zum OBV)
  • Hösch-Schagar Gabriele: Was brauchen Schulen, um Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) implementieren zu können? Evaluation der Unterstützungsmaßnahmen von BNE in den PILGRIM-Schulen. - in: Professionalisierung und Forschung in der LehrerInnenbildung. Einblicke in den Universitätslehrgang BINE. (2010), S. 143 - 153
Internet (pages + downloads)
Hauptkategorie(n)Bildungsinhalt (Themenfeld)
Lehren und Lernen (Prozesse und Methoden)
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