Beginnjahr 2006 Abschlussjahr 2007

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktDie Übungsvolksschule der Pädagogischen Akademie der Erzdiözese Wien steht als katholische Privatschule unter einem zweifachen Anspruch und damit unter einer doppelten Verantwortung. Einerseits soll sie den Prinzipien und Forderungen der kirchlichen Lehre genügen und andererseits als Modell- und Forschungsschule im Rahmen der Lehrer/innenausbildung pädagogisch-didaktische Konzepte, die den aktuellen Stand der Forschung widerspiegeln, auf hohem Niveau realisieren.Über ein Schulporträt, das methodisch eine spezielle Form der Einzelschulforschung darstellt (vgl. Vorsmann & Wittenbruch 1997), soll ein originärer Zugang mit wissenschaftlichem Anspruch zu Ausschnitten der hoch komplexen Schulrealität geschaffen werden – eine Momentaufnahme dieser Schule (bzw. einzelner Klassen) unter drei Perspektiven: Religionspädagogische Perspektive, unterrichtswissenschaftliche Perspektive und soziologische Perspektive.
MethodeNeben quantitativen Verfahren zur Erhebung und Auswertung soziologisch relevanter Daten (statistische Daten die Übungsvolksschule betreffend) kommen qualitative Untersuchungsverfahren zum Einsatz (Befragungen, Schüler/innenfragebogen, Lehrer/innenfragebogen, Unterrichtsbeobachtungen, Inhaltsanalysen, Interviews). Eine Analyse der gängigen Literatur zu den drei Untersuchungsbereichen bildet den Ausgangspunkt für die Untersuchungen in den ausgewählten Klassen und stellt den theoretischen Hintergrund für die Interpretation der Untersuchungsergebnisse dar. Damit das Schulportrait seine katalysatorische Funktion im Rahmen der Schulentwicklung erfüllen kann, ist eine Kooperation mit den am Projekt teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern und deren Einbindung in den Untersuchungsprozess, der sich über zwei Semester erstreckt, notwendig.
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