Beginnjahr 2008 Abschlussjahr 2010

Institutionen

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Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktIn der frühpädagogischen Diskussion taucht immer wieder die Bedeutung von Männern für die Kinder in der öffentlichen Erziehung - somit als Kindergartenpädagogen - auf. Die Studie untersucht alle 133 ausgebildeten österreichischen Kindergartenpädagogen aber auch eine Stichprobe von Schülerinnen und Schülern und deren Einstellung zu dieser Ausbildung (Bundesanstalt für Kindergartenpädagogik (BAKIP) sowie die (wenigen) BAKIP-Schüler selbst. Neben Erkenntnissen über die biografischen Besonderheiten dieser Männer, die Berufswahlentscheidung und die Schwierigkeiten auf diesem Weg interessiert natürlich auch die Qualität der Ausbildung zum Kindergartenpädagogen, weiters Faktoren, die es Männern schwerer oder unmöglich machen, eine solche Ausbildung anzufangen und abzuschließen. Wir erwarten auch Empfehlungen für die Bildungspolitik zur Erhöhung der Attraktivität dieses Ausbildungsgangs für Männer.Wir gehen davon aus, dass es a) besondere Entwicklungs- und Sozialisationsbedingungen sind, die einen Mann zu dieser traditionell als weiblich attribuierten Berufs- und Ausbildungswahl veranlassen. b) besondere Belastungen im traditionell männlichen Arbeitsleben scheinen bei den (vielen) "Spätberufenen" und Umsteigern der Fall zu sein. c) die Selektionsmechanismen, die Männer von diesem Ausbildungsweg fernhalten, haben mit der Geringschätzung der Eigenschaften zu tun, die männliche Kindergartenpädagogen in die Früherziehung einbringen können.
MethodeFokusgruppen zur Fragebogenerstellung, Fragebogenverfahren, SPSS, biografische Interviews, qualitative Inhaltsanalyse und psychoanalytisch-hermeneutische Analyse.
ErgebnisseSommer 2009
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenVollstudie über männliche Kindergartenpädagogen; biografische Interviews, Fragebogenerhebung Zufallsstichproben
Hauptkategorie(n)Verhalten und Persönlichkeit
Schulen und andere Bildungseinrichtungen
Soziales Umfeld (Gesellschaft, Kultur, Sprache und Religion)
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