Beginnjahr 2008 Abschlussjahr 2010

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktDiese Studie betrifft Kinder nichtdeutscher Muttersprache. Jugendliche ohne ausreichende Deutschkenntnisse sind auf dem Arbeitsmarkt nicht einsetzbar. Dieser Mangel betrifft ImmigrantInnen, aber auch österreichische StaatsbürgerInnen. Der Begriff "bildungsfern", wie er jetzt in Deutschland verwendet wird, ist zugleich mit "arbeitsfern" zu verbinden. Daher gilt es, die Kinder der zweiten Generation sprachlich höher zu bilden.An vorderster Stelle steht die Förderung von Kindern nichtdeutscher Muttersprache. Dies erfolgt, indem ihnen die Sprache ihrer Lebensumwelt "gegeben" wird. Es geht um den Aufbau eines Konzeptes der Sprachvermittlung in Deutsch für Neuankömmlinge. Agrammatismus bei Kindern, die schon Deutsch können, aber durch Fehlentwicklungen wie etwa fehlerhaftes Deutsch der Eltern, die zum Teil falsche Muster erlernt haben, gehört zu einem weiteren Unterrichtsauftrag. Weiters geht es um den Aufbau eines schulorganisatorischen Konzepts, das auf dem Grundgedanken der Integration basiert und doch Separation zum Zwecke intensiven Lernens möglich macht. Es sollen dafür je Schule schulspezifische Miniprojekte kreiert werden.
Methode1. Ist-Stand-Erhebung: Auf der Grundlage der in einer zweijährigen Vorphase gewonnenen Erkenntnisse erfolgt zunächst mit den aktuellen Schuldaten des Bezirkes Feldbach eine IST-Stand-Erhebung. Das daraus erstellte Schulprofil zeigt die aktuelle Situation an den einzelnen Schulstandorten des Bezirkes Feldbach. 2. Fragebogen: Mit Unterstützung der IKL (Stützlehrerin) Monika Zechner werden mittels Fragebogen personenbezogene Daten in den Schulen des Bezirkes Feldbach erhoben. Jedes Kind mit Migrationshintergrund wird hinsichtlich seiner sprachlichen Förderung und schulischen Laufbahn erfasst. Die Auswertung dieser Daten erfolgt anonym und soll die Grundlage für die zu entwickelnden schulspezifischen Mini-Projekte bilden. 3. Unterrichtshilfe: Aus den Erfahrungen der testenden Personen wird begleitend die entsprechende Unterrichtshilfe entwickelt. Dieses Konzept wird - mit Unterstützung der Mitarbeiterin des SPZ Feldbach, Frau Dr. Maria Posch - in den Schulen des Bezirkes mit KollegInnen getestet, in deren Klassen entsprechende SchülerInnen nichtdeutscher Muttersprache sind.
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenSystematische Erhebung des Istzustandes mittels Strukturerhebungsbogen. Interviews mit Interviewleitfaden. Konfrontierende Rückmeldegespräche. Vollerhebung im politischen Bezirk Feldbach.
Hauptkategorie(n)Lehren und Lernen (Prozesse und Methoden)
Bildungstheorie (Themenfeld)
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