Beginnjahr 2014 Abschlussjahr 2018

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
Schlagwörter Deutschsoziale Einbettung, kognitive Vorgänge, Übersetzer/innen, Übersetzen, Übersetzungsprozess
Abstrakt

Kurzbeschreibung

Im Projekt ExTra werden die kognitiven Vorgänge im Übersetzungsprozess unter Berücksichtigung der technologischen und sozialen Einbettung der involvierten ÜbersetzerInnen in ihren realen Arbeitsumgebungen untersucht. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, die etablierte Tradition der experimentellen Translationsprozess-forschung mit einem ethnographischen Ansatz zu ergänzen, um die ökologische Validität der Ergebnisse zu fördern und den Objektbereich der Prozessforschung zu erweitern. Eine solche Erweiterung des Objektbereiches stellt Übersetzung als eine soziokognitive, verkörperte Interaktion zwischen Menschen und Artefakten dar. Zu diesem Zweck wird der Fokus der Untersuchung zum einen auf die situativen kognitiven Vorgänge, die in Übersetzungsprozessen zu finden sind, und zum anderen auf die Interaktionen der ÜbersetzerInnen mit den für einen Übersetzungsauftrag relevanten AkteurInnen und Artefakten gelegt.

Erhebungstechniken und Auswahlverfahren

Die Untersuchung erfolgt in Form einer Mehrfallstudie mit teilnehmender Beobachtung und Interviews mit (1) zwei Freelance-Übersetzerinnen, (2) einem Übersetzungsbüro, (3) der Übersetzungsabteilung einer öffentlichen Institution und (4) der Abteilung für Technische Dokumentation eines Technologieunternehmens sowie deren externem Übersetzungsbüro. Die qualitative Datenauswertung wird durch die Entwicklung geeigneter Prozess- und Netzwerkvisualisierungen ergänzt.

 

 

Publikationen (+ link zum OBV)
  • siehe Links
Internet (pages + downloads)
Hauptkategorie(n)Bildungstheorie (Themenfeld)
Bildungsinhalt (Themenfeld)
Lehren und Lernen (Prozesse und Methoden)
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