Beginnjahr 2013 Abschlussjahr 2014

Institutionen

durchführende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Sprachcode
Schlagwörter DeutschGanzheitliche Kommunikation, Nonverbale Kommunikation, Präsenz und Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit, Gestik, Mimik, Interaktion mit den Lernenden, Ausdruck und Sprache, Persönliche und örtliche Rahmenbedingungen, Position im Klassenzimmer Auswirkung der Farben
Schlagwörter EnglischNonverbal communication, personal presence and self-esteem, self-efficacy, position in class, gesture and facial expression, interaction with pupils, language and expression, personal and local conditions, position in class impact of colors
AbstraktDas Ziel dieses Projekts ist die bewusste Wahrnehmung der Körpersprache zu internalisieren, ihre Wirkung zu kennen und diese bewusst einzusetzen. Grundregeln zur energieschonenden Unterrichtsweise werden angewandt sowie das bewusste Reagieren auf Situationsänderungen im Unterricht operationalisiert. Durch die Automatisierung der auf die eigene Persönlichkeit zugeschnittenen Handlungsweise, wird der Selbstwert gesteigert – die Unterrichtsqualität steigt. (Hypothetische Annahme) Der starre, selbst- und fremdauferlegte Ablauf (schriftliche Planung) einer Lehrübung behindert angehende Lehrpersonen oft in Ihrer kreativen und situationsabhängigen Unterrichtsweise. Da die Studierenden sehr auf die Planung fokussiert sind und die Wirkungsweisen der eignen Körpersprache im Unterricht nicht kennen, können sie schwer auf die eigenen Bedürfnisse und die der Lernenden reagieren. Die Studierenden werden in den Bildungswissenschaften, Didaktik, Fachwissenschaften sowie in der Schulpraxis bestmöglich auf die Planung und Durchführung von Unterricht vorbereitet. Da es aber verschiedene Persönlichkeitsfaktoren und Dispositionen der Studierenden gibt, sind differente Vorgehensweisen nötig, um die Selbstsicherheit und das bewusste Wahrnehmen der eigenen und fremden nonverbalen Kommunikation im Unterricht zu internalisieren. Dadurch steigt die Responsivität. Dieses Entwicklungsprojekt setzt beim Lehrenden an, um die Selbstwahrnehmung als auch die Fremdwahrnehmung während des Unterrichts zu schärfen und folgend zu entwickeln und letztendlich gegenüberzustellen. Einen wichtigen Aspekt (unter Anwendung dieses praxisorientierten Fragenbogens) stellen die nonverbale Kommunikation sowie die Kongruenz von Mimik und Gestik dar. Folgend wird die Wirkung auf die Lernenden und die daraus entstehende Interaktion bewusst wahrgenommen und verbessert (Molcho, 2005, 2005, 2009). „State of the art“: Reasoner (2000) und Branden (2003) haben in Studien belegt, dass Lehrpersonen mit mangelndem Selbstwertgefühl häufiger bestrafen und sich mehr auf die Schwächen des Lernenden konzentrieren. Weiters fördern sie mehr Abhängigkeit anstatt die Selbstständigkeit des Schülers/der Schülerin. Selbstbewusste Lehrende fokussieren sich eher auf die Stärken der Kinder und fördern einen kompetenzorientierten forschenden Habitus. Hier ist auch die Core-Self- Evaluation von Bedeutsamkeit. (Henning, 2003)
MethodeFragebogen: Ermittlung durch Befragung jener Student/innen, die eine Ausbildung im Bereich WPF: Nonverbale Kommunikation absolviert haben. Kontrollgruppe: Durch Student/innen die dieses Seminar nicht besucht haben.
ErgebnisseDurchführung der Befragung bei Studierenden des 6. Semesters - 3wöchiges Blockpraktikum in den SPS. Auswertung folgt Mitte Mai.
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenQuantitative Methode
Publikationen (+ link zum OBV)
  • Branden, N. (2003). Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls
  • Henning, J. (2003). Biopsychologische Grundlagen der Persönlichkeit
  • Molcho, S. (2005). Körpersprache der Kinder
  • Reasoner, R. (2000).The true meaning of self-esteem
Internet (pages + downloads)
Attachments
Hauptkategorie(n)Lehren und Lernen (Prozesse und Methoden)
Verhalten und Persönlichkeit
Soziales Umfeld (Gesellschaft, Kultur, Sprache und Religion)
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