Beginnjahr 2012 Abschlussjahr 2013

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Ländercode Deutschland, Österreich Sprachcode
Schlagwörter DeutschLehrer/-innenbildung, Selbstbestimmt-forschendes Lernen, Didaktische Kompetenzen, AuRELIA-Konzept, Forschendes Lernen in Mathematik
Schlagwörter Englischself-determined exploratory learning, AuRELIA concept, exploratory learning in mathematic didactics didactic competences
Abstrakt

Die Dissertation setzt sich mit dem Einsatz eines von Johannes Reitinger (2011) entwickelten Lernarrangements zum selbstbestimmt-forschenden Lernen auseinander. Dazu wird zunächst auf die Lehrer/-innen-Selbstwirksamkeits-erwartung (Deci & Ryan 2004), auf den Kompetenzbegriff im Kontext Schule und auf Möglichkeiten des forschenden Lernens (Messner 2009; Reitinger 2013) im Mathematikunterricht, näher eingegangen. Daran anschließend wird das Lernarrangement, das unter dem Akronym AuRELIA (Authentic Reflective Exploratory Learning and Interaction Arrangement) vorgestellt wird, näher erläutert.

Dieses Lernarrangement zum selbstbestimmt-forschenden Lernen wird aus den sieben Stufen: Emergenz, Vermutung, Konzeption, Untersuchung, Entdeckung, Kritische Phase und Transfer aufgebaut. Zudem werden die Prinzipen: Vertrauen, Sicherheit, Selbstbestimmung, Struktur, Veranschaulichung und Personalisierung als wesentlich für das Gelingen des Lernarrangements erachtet. (Reitinger, 2013 S. 106ff)

Im ersten Teil des Forschungsberichtes wird die Wirksamkeit des im Mathematik-Fachdidaktik-Unterricht vorgestellten und erprobten Lernarrangements hinsichtlich der Lehrer/-innen-Selbstwirksamkeitserwartung, der speziellen Selbst-wirksamkeitserwartung zur Durchführung selbstbestimmt-forschender Lernarrangements, der Akzeptanz, der Umsetzungsbereitschaft und der Entwicklung didaktischer Kompetenzen bezüglich der Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgaben des Lehrplans für Mathematik gezeigt. Die detaillierten Ergebnisse der quantitativen Untersuchung zu fünf aufgestellten Hypothesen und zwei Forschungsfragen werden im ersten Teil der empirischen Forschung vorgestellt.

Im zweiten Teil der empirischen Forschung wird durch quantitative und qualitative Untersuchungen gezeigt, dass die fünf Hypothesen hinsichtlich der Wirksamkeit des AuRELIA-Konzeptes bestätigt werden konnten. Zusätzlich wird aufgezeigt, welche didaktischen Kompetenzen Studierende durch die Durchführung eines selbstbestimmt-forschenden Lernarrangements im Mathematikunterricht im Rahmen der Schulpraktischen Studien entwickelt haben.

Publikationen (+ link zum OBV)
  • Messner, R. (Hrsg.) Schule forscht. Ansätze und Methoden zum forschenden Lernern. Hamburg: Körber.
  • Deci, E.L. & Ryan, R.M. (2004). Handbook of Self-Determination Research. Rochester, S. 3 – 36. University of Rochester Press.
  • Reitinger, J. (2013). Forschendes Lernen. Theorie, Evaluation und Praxis in naturwissenschaftlichen Lernarrangements. Kassel: Prolog.
  • Reitinger J. (2011). Das AuRELIA-Konzept. Interessensförderung durch methodisch –strukturierte Öffnung des naturwissenschaftlichen Unterrichts. In: Füchter, A. & Moegling, K. (Hrsg.) Diagnostik und Förderung. Beispiel aus der Unterrichtspraxis. (S. 107 – 120). Kassel: Prolog.
Hauptkategorie(n)Lehren und Lernen (Prozesse und Methoden)
Verhalten und Persönlichkeit
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