Beginnjahr 1996 Abschlussjahr 1998

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktDie Studie setzt in wesentlichen Bereichen eine vergleichbare Untersuchung aus 1987 fort (Fritz, A.: Lesen in der Mediengesellschaft. Wien). Der Status quo sowie Veränderungen der Gewohnheiten der Mediennutzung der ÖsterreicherInnen sollen - vor dem Hintergrund des grundlegenden Wandels der Medienlandschaft - ermittelt werden. Das Lesen steht dabei im Mittelpunkt des Interesses. Erstmals wird in Österreich auch die Nutzung von Bibliotheken umfassend erhoben. Dieser Schwerpunkt wird ergänzt mit einer Analyse der Situation der Bibliotheken. Die Ergebnisse sollen Grundlagen für die Konzeption von Maßnahmen der Leseförderung liefern.Befragung von 2.000 Personen, repräsentativ für die ab 14-Jährigen
MethodeStandardisierte Befragung, persönliche Interviews; Experteninterviews (Situation der Bibliotheken)
Ergebnisse42% der ab 14-Jährigen lesen zumindest wöchentlich Bücher, ein Drittel nicht einmal gelegentlich. Das Fernsehen hat gegenüber 1987 an Bedeutung gewonnen, Radio hat verloren. Die Gewohnheiten der Buchlektüre verschieben sich: besonders höher Gebildete und Jüngere wenden weniger Zeit für das Buch auf, obwohl sie nach wie vor die intensivsten LeserInnen sind. Das Buch wird zunehmend informationsorientiert genutzt. BuchleserInnen nutzen insgesamt einen größere Medienvielfalt und nutzen Medien informationsorientierter als Personen, die nur selten oder nie Bücher lesen. Es zeichnen sich Polarisierungstendenzen zwischen "Informationsreichen" und "-armen" ab.
Hauptkategorie(n)Bildungsinhalt (Themenfeld)
Verhalten und Persönlichkeit
Information, Kommunikation, Statistik
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