Beginnjahr 2011 Abschlussjahr

Institutionen

durchführende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen+Ansprechpersonen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich, USA Sprachcode Deutsch, Englisch
Schlagwörter DeutschKindergarten, Volksschule, Übertrittspädagogik, Transitionen
Schlagwörter EnglischEarly Childhood Education, Transitions
Abstrakt

Motivationsaspekt

Die derzeitige altersbezogene Segmentierung  in österreichischen Bildungseinrichtungen der Elementar- und Primarstufe  und die damit einhergehende Standardisierung von Transitionen spiegeln sich in der getrennten Ausbildung der jeweiligen Fach- und Lehrkräfte wieder. Zahlreiche institutionalisierte Modelle und Reformversuche, die die Bewältigung sich stellender Übergangsanforderungen  auf mehreren Ebenen erleichtern sollen, zeigen den Bedarf einer Vernetzung.

Eine individualisierte pädagogische Begleitung, die sich an der Entwicklung der Kinder orientiert, erfordert  übergreifende berufliche Qualifikationen und eine Präzisierung des gemeinsamen Bildungsauftrages von Kindergarten und Schule. Sowohl beispielsweise die Vorbereitung und die Weiterführung  von Basis- und Vorläuferkompetenzen als auch die Beherrschung diagnostischer Verfahren als Grundlage effektiver Förderstrategien müssen das Aufgabengebiet aller, den betreffenden Bildungsprozess moderierender Akteure sein.

Die, vom österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur in Auftrag gegebene Konzeption der EPIK-Domänen, stellen eine Möglichkeit des gemeinsamen Verständnisses für Professionalität pädagogischer Berufe im internationalen Kontext dar.

Erste grundlegende Fragestellungen

Wodurch begründet sich die derzeitige, in Kindergarten und Grundschule segmentierte PädagogInnenbildung in Österreich?

Lassen sich die Kompetenzfelder der Epik-Domänen einerseits im Lehrplan und andererseits im pädagogischen Handeln von Lehrpersonen der Elementar- und Primarstufe wiederfinden?

Warum/worin rechnet sich eine gemeinsame PädagogInnenbildung der Elementar- und Primarstufe? (Konsequenzen)

 

 

Zielsetzung

Daraus gewonnene Erkenntnisse könnten richtungsweisend im Sinne eines curricularen Entwurfs für eine Übertrittspädagogik sein, die eine gemeinsame Basisausbildung  der Elementar- und Primarpädagogik als Grundlage und Berufsmobilität als zentralen Bestandteil hat.

Literatur:

Evelin Lubig-Fohsel: Den Übergang gestalten. Kooperation zwischen Kita und Grundschule, in: Grundschulunterricht 2/2010

Gudrun Carls: Bedingungen zur Gestaltung des Übergangs Kita – Grundschule, in: Grundschulunterricht 4/2010

Hartmut Hacker: Bildungswege vom Kindergarten zur Grundschule, Bad Heilbrunn, 2008

Julia Höke/Ira Schumann: Bildungshaus 3-10, in: Fördermagazin 10/2009

Michael Schratz/Angelika Paseka/Ilse Schrittesser: Pädagogische Professionalität: quer denken – umdenken – neu denken. Impulse für next practice im Lehrberuf, Wien, 2011

Wilfried Griebel/Renate Niesel: Transitionen zwischen Familie und Bildungseinrichtungen. Der Übergang zum Schulkind und zu Eltern eines Schulkindes, in: Grundschulunterricht 5/2006

Xenia Dienemann: Abschied von der Kita, in: Grundschulunterricht 2/2011

http://www.abc.berufsbildendeschulen.at/de/download.asp?id=22&theme=Lehrpläne: Kindergartenpädagogik und Sozialpädagogik

Methode

Ausgehend von einer umfassenden Dokumentenanalyse und Gegenüberstellung sollen Differenzen und Gemeinsamkeiten bestehender Curricula herausgearbeitet werden. Narrative Experteninterviews, Beobachtungen und Gruppendiskussionen können Aufschluss über die praktische Umsetzung, der im Lehrplan geforderten Bildungsziele geben. Ein Bildungsprogramm, in welchem sich der Ausbildungsbogen vom Kleinkindalter über die spätere Kindheit spannt, wie zum Beispiel im Department of Childhood Education am Mercy College New York in den USA, wird als exemplarisches Umsetzungskonzept herangezogen.

Erhebungstechniken und Auswahlverfahren

Empirische und erkenntnistheoretische Untersuchung

Internet (pages + downloads)
Hauptkategorie(n)Schulen und andere Bildungseinrichtungen
Lehren und Lernen (Prozesse und Methoden)
Mit den Themen des Projekts weitersuchen