Beginnjahr 2000 Abschlussjahr 2002

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ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktIn den rund eineinhalb Jahrhunderten der Zugehörigkeit der Bukowina zur Habsburgermonarchie war diese, also die Bukowina bzw. das Buchenland, was den Grad der Erfüllung der Schulpflicht bzw. der Alphabetisierung der Bevölkerung betrifft, zwar immer das Schlusslicht in der Reihe der Kronländer der Monarchie. Die Fortschritte auf den beiden genannten Gebieten sind im genannten Zeitabschnitt bzw. in der Zeit von 1847/1848 bis 1895/1896 aber dennoch beachtlich. Denn 1847/1848 besuchten nur 14% der schulpflichtigen Kinder die (Volks)Schule und nur 10% der Gesamtbevölkerung beherrschten die Kunst des Lesens und Schreibens; 1875/1876 aber sahen die entsprechenden Zahlen so aus: 21% und 15%; und 1895/1896 so: 76% und 30%. (Zur Geschichte und Statistik des Volksschulwesens im In- und Auslande, Wien 1898, nach S 109.) An die Spitze der Bildungspyramide der Bukowina wurde - anlässlich der einhundertjährigen Zugehörigkeit des Landes zu Österreich-Ungarn - 1875 die Universität, die "k.k. Franz-Josefs-Universität zu Czernowitz", gestellt.Diese und tendenziell alle bildungsgeschichtlichen Entwicklungen wurden, so das Ziel des Projekts, auf ihre lokale, also auf das Czernowitzer Archiv Bezug nehmende archivalische Korrespondenz hin befragt und untersucht. Als Ziel stand dabei vor Augen, einen Überblick über die Gemeinsamkeit des einschlägigen archivalischen Materials zu erhalten und damit die Grundlage für weiterführende bzw. über den gegenwärtigen Stand der Forschung hinausführende bildungsgeschichtliche Arbeiten zu liefern.
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