Beginnjahr 1998 Abschlussjahr 1999

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktEine Repräsentativbefragung der österreichischen Bevölkerung ab 14 Jahren ergänzend werden in dieser Studie die Lesegewohnheiten im Kontext des Medienumgangs der 8- bis 14-Jährigen erhoben. Ziel ist es, einerseits den aktuellen Stellenwert des Buches und anderer Lesemedien unter den Bedingungen der sich rasant verändernden Medien- und Kommunikationslandschaft zu ermitteln. Andererseits sollen die Befunde Grundlagen für die Entwicklung von Förderungsmaßnahmen der Kulturtechnik Lesen bereitstellen. Neben den traditionellen papiergebundenen Lesemedien wird auch die schriftbezogene Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien analysiert. Die Daten der Fragebogenerhebung werden mit den Befunden qualitativer Interviews ergänzt.
MethodeFragebögen zum Selbstausfüllen
ErgebnisseDie 8- bis 14-Jährigen wenden deutlich mehr Zeit für das Buchlesen auf als die Erwachsenen. Mit dem Alter verlieren aber die Lesefreude und das Lesen selbst an Stellenwert, wobei besonders zwischen 10 und 12 Jahren ein deutlicher Einbruch festzustellen ist. In dieser Zeit rücken nicht nur andere Medien stärker in den Vordergrund. Insgesamt beginnen sich Freizeitinteressen stärker herauszukristallisieren. Die Mädchen haben in allen Altersgruppen eine stärkere Bindung an das Buch als die Buben, die sich Bildschirmmedien stärker zuwenden.
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenBefragung von 1.200 Personen repräsentativ für die 3. bis 8. Schulstufe, 21 teilstrukturierte Interviews.
Hauptkategorie(n)Bildungsinhalt (Themenfeld)
Verhalten und Persönlichkeit
Soziales Umfeld (Gesellschaft, Kultur, Sprache und Religion)
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