Beginnjahr 2007 Abschlussjahr 2012

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ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktBei dieser Studie wird untersucht, ob eine im Zusammenhang mit alternativer Leistungsbeurteilung entwickelte Rückmeldekultur, die sich selbst als Bestandteil von Lernprozessen versteht, einen Einfluss auf die Entfaltung von veränderbaren Persönlichkeitsmerkmalen und die allgemeine schulische Leistungsentwicklung hat. Zu diesem Zweck werden am Beginn der 5. Schulstufe, am Beginn der 7. Schulstufe und am Ende der 8. Schulstufe SchülerInnen der Übungshauptschule und einer vergleichbaren Linzer Stadtschule beforscht.In weiterer Folge werden die Auswirkungen der jeweils unterschiedlichen Leistungsrückmeldungen (differenzierte Leistungsfeedback versus Beurteilung mit Noten) auf die weitere schul- und berufsbiographische Entwicklung der AbsolventInnen über den Pflichtschulabschluss hinaus untersucht. Das Forschungsvorhaben ist einerseits eine Evaluationsstudie der neu entwickelten Leistungsrückmeldekultur an der Übungshauptschule der Pädagogischen Hochschule Linz, andererseits auch eine Vergleichsstudie zwischen zwei Schulen. Für die Projektabschnitte B und C ergeben sich folgende Hypothesen: Hypothese1: Die SchülerInnen mit alternativer Leistungsbeurteilung unterscheiden sich von den SchülerInnen mit Ziffernnotenbeurteilung hinsichtlich ihrer Mathematik- und Leseleistung nicht signifikant. Hypothese2: In den Klassen mit alternativer Form der Leistungsbeurteilung erzielen die SchülerInnen höhere Werte bei den veränderbaren Persönlichkeitsmerkmalen (Leistungsmotivation, Leistungsattribuierung, Selbstorganisation, Selbstkonzept).
MethodeFeedbackkultur: Schulzugehörigkeit (ÜHS vs. HS 27), Intelligenz: CFT 20, sozio-ökonomischer Hintergrund:Fragebogen 1, Leistungsmotivation: SELLMO (Skalen zur Messung der Lern- und Leistungsmotivation von SPINATH et al. (2002), Leistungsattribuierung: Fragebogen 1 + Fragebogen 2, Selbstorganisation: Fragebogen 1 + Fragebogen 2, Selbstkonzept: Fragebogen 1 + Fragebogen 2, Lesekompetenz: Salzburger Lesescreening 5-8, mathematische Kompetenz: Beginn 5. Schulstufe: Rechentest 4-6 (Lobeck, 1990), Beginn 7. Schulstufe: Rechentest 4-6 (Lobeck, 1990), Ende 8. Schulstufe: Mathematik-kompetenz (Eder, 2002), Interviews nach einem groben Leitfaden mit narrativen Teilen (Auswahl nach Typen, Typenbildung nach Leistungsniveau und SK anhand des quantitativen Datenmaterials).
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenDurch Erhebungen zu drei verschiedenen Zeitpunkten unter Anwendung qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden kann die Entwicklung der SchülerInnen bzw. AbsolventInnen im Sinne einer Panelstudie in Bezug auf schulische Leistung, Leistungsmotivation, Selbstorganisation, Selbstkonzept, Erfolgs/Misserfolgsattribuierung und die Schüler/innensicht in Bezug auf die erlebte Leistungsrückmeldekultur erfasst und dokumentiert werden.
Publikationen (+ link zum OBV)
  • Plaimauer, Christine : Neue Systeme der Leistungsbeurteilung in einer "Schule ohne Noten" : praktische Fragen der Leistungsbeurteilung und Leistungsrückmeldungen im Deutschunterricht. - : 2006. - - In: Leistungsbeurteilung / hrsg. von Edith Zeitlinger (Innsbruck ; Wien [u.a.]), S. 79 - 90
    Link zum Bibliotheken Verbund
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