Beginnjahr 2002 Abschlussjahr 2004

Institutionen

durchführende Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktInhalt des Forschungsprojekts sind Analysen von Angebots- und Nachfragestrukturen im Arbeitsmarkt- und Qualifizierungssystem Österreichs, ausgehend vom Strategiepapier des Europäischen Forums zur Qualität in der Berufsbildung. Es soll die Qualität des Zusammenspiels dieser Strukturen untersucht und die Kommunikation, Antizipation und Wirkungsmessung am Arbeits- und Bildungsmarkt verbessert werden. Zu diesem Zweck wird das Projekt in vier Module gegliedert, die je zur Hälfte vom IHS und von 3s Unternehmensberatung bearbeitet werden.Modul 1: Formale Kommunikationsstrukturen. In diesem Modul erfolgt eine Analyse der formalen Kommunikationswege in den unterschiedlichen Anpassungssystemen des Berufsbildungswesens mit dem Ziel, Maßnahmen zur Verbesserung dieser Kommunikation zu suchen. Ein Hauptergebnis dieses Moduls ist eine detaillierte grafische Darstellung der Kommunikationswege sowie eine eingehende Bewertung der jeweiligen Modelle, nämlich berufsbildendes Schulwesen, Lehre, berufliche Weiterbildung und Fachhochschulwesen.
MethodeModul 3: Praxis antizipativer Beratungsgremien. Vor dem Hintergrund internationaler "good practice" Beispiele wird die österreichische Praxis der Antizipation im Bereich der Berufsbildenden Höheren Schulen und des "Dualen Systems" untersucht, wobei ein Beispiel aktiver Arbeitsmarktpolitik zu Vergleichszwecken herangezogen werden soll. Dieses Modul ist auf die Analyse der informellen Strukturen der Antizipation hin ausgerichtet. Dabei wird unter anderem die Frage gestellt, welche Akteure in den praktischen Prozess tatsächlich integriert sind und wie deren implizites Wissen in die Entwicklung der Ausbildungssysteme einfließt. Modul 4: Indikatoren für die Qualität des Zusammenspiels von Angebot und Bedarf im Bereich der Berufsbildung. In der Öffentlichkeit besteht ein starkes Bedürfnis, objektivierte Indikatoren für die Qualität des Zusammenhangs von Angebot und Nachfrage im Bereich der Berufsbildung zu besitzen. Die bisher schon verwendeten Indikatoren (wie etwa Einkommensindikatoren, Arbeitslosigkeitsindikatoren oder ein Vergleich der Über- und Unterqualifizierung) werden international erhoben und es wird ein Vergleich mit der österreichischen Situation angestellt. Das Ziel ist, mehrdimensionale Indikatorensysteme zu erarbeiten, die verschiedene Ebenen betrachten, wie die Ebene der Beschäftigung einerseits oder jene der Flexibilität von Bildungssystemen andererseits. Damit sollen der Informationsstand über die Qualität des Zusammenhangs zwischen Bildungsangebot und -bedarf verbessert sowie neue Perspektiven der Einbeziehung von Systemindikatoren ausgelotet werden.
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenModul 2: Methoden zur Antizipation neuer Qualifikationen. Die Methoden zur Antizipation neuer Qualifikationen können als quantitativ oder qualitativ ausgerichtet klassifiziert werden. In diesem Modul sollen die Instrumente (Prognosen, Projektionen, Vorschauen etc.) im Mittelpunkt stehen und auf ihre Verwertbarkeit und Umsetzbarkeit überprüft werden. Weiters werden neue, in Österreich noch kaum verwendete Methoden, explorativ dargestellt.
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Hauptkategorie(n)Schulen und andere Bildungseinrichtungen
Bildungspolitik und Bildungsverwaltung
Soziales Umfeld (Gesellschaft, Kultur, Sprache und Religion)
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