Beginnjahr 2012 Abschlussjahr 2014

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
Schlagwörter DeutschMigration, Mehrsprachigkeit, Interkulturalität, Weiterbildung, Sprachbewusstsein, Sprachenbewusstsein, Zweisprachigkeit, Erstsprache(n), Zweitsprache(n), Deutsch als Zweitsprache, Erwachsenenbildung, Lernziel
Schlagwörter Englischmultilingualism, bilingualism
Abstrakt

MEVIEL ist eine Entwicklungspartnerschaft mit dem primären Ziel, wissenschaftliche Ergebnisse über Zwei- und Mehrsprachigkeit für die Bildungs- und Beratungspraxis im Sinne einer Verhinderung der Reproduktion von Ungleichheit aufzubereiten und nutzbar zu machen.

Es handelt sich um eine Kooperation aus den drei operativen Partnerorganisationen: Verein Piramidops/Frauentreff, Die Wiener Volkshochschulen, Verein Projekt Integrationshaus und dem Fachdidaktischen Zentrum der Universität Wien, das als eigenes Teilprojekt den durch die Entwicklungspartnerschaft initiierten Prozess beforscht, der so in die Gewinnung (neuer) wissenschaftlicher Erkenntnisse einfließen kann. Für die inhaltliche

Gesamtkoordination und die Abwicklung der gesamten Entwicklungspartnerschaft ist der Verein Projekt Integrationshaus als Träger verantwortlich.

 

Das Teilprojekt Lerncafé am Markt des Vereins Piramidops richtet sich an junge Frauen, insbesondere solche mit Migrationshintergrund, und ist im Rahmen des Projektes darum bemüht, ihnen einen niederschwelligen Zugang zu Informations- und Bildungsangeboten zu ermöglichen. Der Fokus liegt daher auf der Entwicklung und Gestaltung eines Lernortes, an dem autonome Lernsituationen möglich sind und auf den Beratungs- und Bildungsangeboten, die die Mehrsprachigkeit der Teilnehmerinnen sichtbar werden lassen und für die Lebensumstände der Teilnehmerinnen sensibilisiert sind .

 

„Wir sind viele und vieles“ heißt das Teilprojekt des Vereins Projekt Integrationshaus und zugleich die Weiterbildungsmaßnahme, die im Zuge des Projektes entwickelt und durchgeführt wird. Sie wendet sich an Personen mit Schwerpunkt in der Arbeit mit Jugendli-chen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund, die ihre Diversitätskompetenz schwerpunktmäßig im Bereich Interkulturalität und Mehrsprachigkeit erhöhen wollen. Die Lehrgangsinhalte werden auf theoretischer Ebene und anhand von konkreten Beispielen für die Praxis erarbeitet.

 

Das Teilprojekt EMiBA steht für „Erst- und Mehrsprachigkeit in Basisbildungs-Angeboten für jugendliche und junge erwachsene MigrantInnen“. Hier rückt die unterrichtliche Praxis in Basisbildungsangeboten und die Konzipierung dieser entsprechend den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen über den Zweitspracherwerb und die lebensweltliche Mehrsprachigkeit ins Blickfeld. Konkrete Zielsetzungen sind auf Modelle ausgerichtet, mittels derer die Ressource Mehrsprachigkeit sichtbar und nutzbar gemacht wird und solche, die die Herkunftssprache(n) der Lernenden als Medium des Lernens einsetzen lassen. Ferner wird ein Lernzielkatalog für Basisbildungsmaßnahmen erstellt, deren Lernziele unter anderem den Herkunftssprache(n) der Lernenden bzw. deren Mehrsprachigkeit Rechnung trägt.

 

Die Universität Wien ist durch das Fachdidaktische Zentrum / Sprachlehr- und ‑lernforschung vertreten und hat die wissenschaftliche Begleitung des Projekts übernommen. Da das Thema  Mehrsprachigkeit in allen Teilprojekten als Querschnittsmaterie enthalten ist, begleitet das FDZ alle Teilprojekte dahingehend, als es wissenschaftliche Erkenntnisse  bereitstellt, Modelle und Konzepte aufbereitet, Unterstützung bei der Entwicklung des Curriculums bietet und in der Evaluierungsphase Hilfestellung leistet.

Projektmitarbeiterin am FDZ: Mag. Majda Kovacevic

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Soziales Umfeld (Gesellschaft, Kultur, Sprache und Religion)
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