Beginnjahr 1999 Abschlussjahr 2000

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktDieses Projekt wurde konzipiert, da österreichweit keine Studien über den Verbleib der AbsolventInnen von Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik sowie Daten über die Verwertbarkeit der Ausbildung in einschlägigen Berufsfeldern und in anderen Bereichen (Studium, andere Berufsfelder) vorliegen. Weitere Zielsetzungen waren, einerseits auf die Bildungsmotivation und die Berufsaussichten von Männern als Kindergartenpädagogen im Speziellen einzugehen, andererseits Einstellungen zur Beschäftigung von Männern in der vorschulischen Kindererziehung zu erheben. Im Detail richtete sich das Forschungsinteresse auf die Beantwortung folgender Fragen: - Inwieweit trug die Umstrukturierung dazu bei, den AbsolventInnen neue Berufs- und Beschäftigungswege zu ermöglichen? - In welchem Ausmaß wird diese potentielle Möglichkeit genutzt und ist sie (gesellschaftlich) erwünscht? - Wie flexibel sind AbsolventInnen in ihrer Berufs- bzw. Studiumwahl?- Inwieweit sind die Ausbildungsinhalte für spätere Tätigkeiten relevant? - Was bewegt die AbsolventInnen zum Beginn bzw. Nicht-Beginn einer Tätigkeit (sowie Verbleib bzw. Nicht-Verbleib) im Beruf? - Welche Motive haben Burschen eine Ausbildung zu beginnen? - Wie erleben Männer ihre Tätigkeit im Beruf? - Inwieweit werden Männer in der Kindererziehung akzeptiert? - Wird eine Erhöhung des Männeranteils in der institutionellen Kindererziehung befürwortet?
MethodeEs werden also explorative Vorstudien durchgeführt.
ErgebnisseInsgesamt übten knapp 60% der befragten AbsolventInnen unmittelbar nach der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik eine adäquate Beschäftigung aus. Gründe für eine nicht oder nur teilweise adäquate Beschäftigung wurden vor allem in der allgemeinen schlechten Arbeitsmarktsituation in diesem Bereich, im eigenen erfolglosen Bemühen sowie in fehlenden Arbeitsplätzen in Wohnortnähe gesehen. Der größte Teil der Befragten plante auch in Zukunft in einem Bereich zu arbeiten, der in engem Zusammenhang mit der Ausbildung an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik steht. Mehr Männer als Kindergartenpädagogen würden allgemein befürwortet werden, da Kinder auch im Kindergarten eine männliche Bezugsperson haben sollten.
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenEs werden qualitative ExpertInneninterviews, qualitative AbsolventInneninterviews, eine schriftliche SchülerInnenbefragung sowie eine postalische Befragung der AbsolventInnen durchgeführt.
Hauptkategorie(n)Soziales Umfeld (Gesellschaft, Kultur, Sprache und Religion)
Schulen und andere Bildungseinrichtungen
Bildungsinhalt (Themenfeld)
Mit den Themen des Projekts weitersuchen