Beginnjahr 2009 Abschlussjahr 2011

Institutionen

durchführende Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
Schlagwörter DeutschMigration, Diversität, Attribuierung
Schlagwörter EnglischDiversity, Migration, Selfconcept
AbstraktDer Unterricht mit migrationsbedingt heterogenen Lerngruppen und Klassen gehört zum schulischen Alltag der Lehrerinnen und Lehrer. Im Rahmen einer Schülerinnen- und Schülerbefragung wird der Frage nachgegangen, ob und inwieweit Migrationshintergrund Einfluss auf die Ursachenzuschreibung von Lernerfolg bzw. Lernmisserfolg hat. Bezogen auf das Heterogenitätskriterium „Migrationshintergrund“ wird bei dieser Untersuchung der Fokus auf die Erstsprache gerichtet. Ausgegangen wird in diesem Zusammenhang von der Theorie der Leistungsmotivation nach Weiner (1984, 1994), bei der es um wahrgenommene Ursachen von Erfolg und Misserfolg geht. Die Ursachenzuschreibung eigener Verhaltenskonsequenzen wird als ein dreidimensionales Konzept mit Lokation, Stabilität (Dauer einer Ursache) und Kontrollierbarkeit beschrieben. Das Ausmaß der Kontrollierbarkeit (Annahme des Einzelnen über die Ursache von Handlungen) wird dabei in internale (Menschen beziehen Konsequenzen auf das eigene Handeln) und externale (eigenes Handeln und die Konsequenzen werden nicht im Zusammenhang wahrgenommen) Ursachenzuschreibung kategorisiert.
MethodeDen Fragebogen erhalten Schülerinnen und Schüler der 2., 3. und 4. Hauptschulklassen im Fach Mathematik, verglichen werden Schüler/-innen mit und ohne Migrationshintergrund, wobei als migrationskennzeichnendes Merkmal die Erstsprache definiert wird. Als weitere unabhängige Variable werden die Zugehörigkeit zu den unterschiedlichen Leistungsgruppen herangezogen. Ausgewertet werden die Daten varianzanalytisch hinsichtlich signifikanter Unterschiede.
ErgebnisseErste Zwischenergebnisse werden bis Ende des Wintersemesters 2011 ausgearbeitet.
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenDem im Projekt entwickelten Fragebogen liegt das Attribuierungskonzept nach Weiner (1984) zugrunde, wobei für die  Dimensionen Lokation, Stabilität und Kontrollierbarkeit Items in Form von Statements formuliert werden, die von den Schülerinnen und Schülern auf einer Ratingskala bewertet werden. Die Auswahl der Schulen erfolgte nach dem Kriterium der Diversität.
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