Beginnjahr 2012 Abschlussjahr

Institutionen

durchführende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
Schlagwörter DeutschHeterogenität, Heterogenität als pädagogische Herausforderung, Unterrichtsmethoden
Abstrakt

Im Projekt Vielfalt in der Sprachenlehre – Chancen und Herausforderungen wird die Zusammensetzung von Sprachlerngruppen im Hinblick auf die Homogenität bzw. Heterogenität der TeilnehmerInnen untersucht. Da sowohl die Wahrnehmungen und Beobachtungen der Lehrpersonen als auch der Studierenden erfasst werden sollen, kommen zwei unterschiedliche Fragebögen zum Einsatz, die eigens für diesen Zweck konzipiert werden.

Der Fragebogen für Lehrende konzentriert sich vor allem auf die Fragen, welche Formen der Heterogenität (beispielsweise in Bezug auf kognitive Vorerfahrungen, Geschlecht, kulturellen Hintergrund) in Sprachlehrveranstaltungen erkennbar sind, ob beziehungsweise wie Lehrende in ihrer Unterrichtsorganisation darauf reagieren und inwieweit es ihrer Einschätzung nach überhaupt möglich ist, alle Lernenden zu erreichen. Über diese Fragestellungen sollaußerdem in Erfahrung gebracht werden, inwieweit ein reflektierendes Moment generell und Überlegungen zu einem binnendifferenzierten Unterricht im Speziellen in den Unterrichtsalltag bei treffpunkt sprachen einfließen.

Der Fragebogen für Studierende erhebt Daten über die Selbsteinschätzung der Lernenden ihr Sprachniveau betreffend und die damit verbundene Kursauswahl. In weiteren Fragen geht es um ihre Wahrnehmung der Methodenauswahl, vor allem auch hinsichtlich der Erreichung angestrebter Lernziele und ihre Eindrücke bezüglich der Flexibilität und der Bereitschaft der Lehrperson, TeilnehmerInnen individuell zu fördern und zu unterstützen.

Ergänzt werden die Ergebnisse aus den Fragebögen durch gezielte Beobachtungen während Hospitationen in verschiedenen Lehrveranstaltungen.

Ausgehend von den gewonnenen Erkenntnissen aus Fragebögen und Unterrichtsbeobachtungen wird in einem letzten Schritt ein Leitfaden für Lehrende erstellt, der sie bei einer (noch) differenzierteren Gestaltung von Lernwegen untersützen soll. Anhand von Praxisbeispielen werden konkrete, leicht umsetzbare Möglichkeiten zur inneren Differenzierung in den Kompetenzbereichen Lesen, Hören, Sprechen, Schreiben und Grammatikvermittlung dargestellt.

Diese sollen zur qualitativen Optimierung des Unterrichtsgeschehens beitragen sowie dazu anregen, die Vielfalt innerhalb heterogener Lernendengruppen als gern gesehene Herausforderung willkommen zu heißen.

 

Methode

Fragebogen für Lehrende und Studierende, Beobachtung, Datenauswertung

 

Ergebnisse

 

 

Erhebungstechniken und Auswahlverfahren

 

 

Publikationen (+ link zum OBV)
  • SEIDL, Angela (2015): Vielfalt in der Sprachenlehre – Chancen und Herausforderungen. In: UNGER-ULLMANN, Daniela/ HOFER, Christian (Hg.): Forschende Fachdidaktik. Projektergebnisse. Tübingen: Francke Verlag. S. 131-159.
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