Beginnjahr 2014 Abschlussjahr 2015

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
Schlagwörter DeutschFriedenserziehung, Religionen
Abstrakt

 

Unter dem Eindruck der aktuellen Ereignisse in Europa (Charlie Hebdo) initierten die ProjektleiterInnen

 

Mag. Bassem Asker, Mag. Bernadette Blechinger , und Sabine Schönwetter-Cebrat ein gemeinsames Ganzjahresprojekt in der Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Caritas zum Thema Frieden.

 

Missverständnisse und Konflikte zwischen Schülerinnen und Schüler sind oft auf unterschiedliche kulturelle Hintergründe zurückzuführen.

 

Es kann keinen Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den einzelnen Glaubensgemeinschaften geben. In den Religionen liegt aber ein großes Friedenspotenzial. Dieses sollten die Schülerinnen Schüler in diesem gemeinsamen Projekt selbständig kennen und erfahren lernen.

 

 

 

Durch das gegenseitige Kennenlernen der Wurzeln und Grundlagen der jeweils eigenen Religion und der beiden anderen monotheistischen Weltreligionen, dem Erforschen der Gemeinsamkeiten und Unterschiede  treten die Schülerinnen und Schüler miteinander in Dialog und arbeiten zusammen. Hier ein kleiner Ausschnitt aus den Projekttagen:

 

  • Workshops zum Thema Judentum, Islam und Christentum
  • Texte zum Thema Frieden in den Heiligen Schriften der einzelnen Religionen
  • Lehrausgänge zu den Gebetshäusern Moschee, evangelische und katholische Kirche, Synagoge in Graz, Puppenspieler – Workshop, „Poetryslamer“ – Wie führt man Frieden,.)

 

 

 

Das Projekt leistete einen entscheidenden Beitrag zur interkulturellen Bildung, zu Empowerment und Selbstbewusstseinsbildung der Schülerinnen und Schüler. Im Rahmen einer gut besuchten Abschlussveranstaltung wurden die Ergebnisse präsentiert und ein Friedensbaum im Schulgarten gepflanzt. Dieser soll ein Symbol für den Frieden sein, da er, auch wie der Friede selbst, erst wachsen muss. Den Abschluss bildete ein gemeinsames, interreligiöses Gebet für den Frieden.

 

 

 

Projektziele:

 

 

 

  • Förderung des Dialoges zwischen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern verschiedener Religionszugehörigkeit
  • Voneinander und Miteinander lernen
  • Gegenseitige Achtung und Wertschätzung
  • Wissen um die Grundlagen der einzelnen Religionsgemeinschaften (Heilige Schriften, Gebetshäuser, …)
  • Das Eigene jeder Religionsgemeinschaft wahren
  • Aufrechterhaltung und Würdigung der Individualität und Einzigartigkeit jeder Religionsgemeinschaft
  • Wesentliche Gemeinsamkeiten und Forderungen (wie nach Frieden) der    Religionsgemeinschaften erkennen 

 

Mit den Themen des Projekts weitersuchen