Beginnjahr 2016 Abschlussjahr 2018

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
Schlagwörter DeutschSchulentwicklung, Chancengleichheit, Primarstufe, Bildungsgerechtigkeit, Schulpartnerschaft, soziale Herkunft, Schulische Elternmitarbeit/Elternmithilfe, kulturelles Kapital
Abstrakt

 

Diese Vorstudie erhebt Einstellungen von Eltern und PädagogInnen in Grundschulen zum Thema ‚Elternmitarbeit‘. Elternmitarbeit wird von den PädagogInnen als eine Art Unterstützungsmaßnahme unausgesprochen gefordert und Eltern übernehmen diese Arbeit zum Wohle des Kindes – unwidersprochen. Nachdem Studien bewiesen haben, dass die soziale Herkunft bzw. das Elternhaus der SchülerInnen maßgeblich am Erfolg bzw. Misserfolg der Bildungsbiographie beteiligt ist, kann daraus auch geschlossen werden, dass Eltern einen gewissen finanziellen, organisatorischen und zeitlichen Aufwand auf sich nehmen, um dem Kind hier keine Nachteile entstehen zu lassen. Dabei interessiert vor allem, welche Kriterien tatsächlich für erfolgsbasierte Elternarbeit erforderlich sind, was Eltern unterschiedlicher sozialer Herkunft leisten (müssen) um im Schulalltag des Nachwuchses positive Effekte zu erkennen und ob diese Leistungen eigentlich nicht Aufgabe der Schule sind.

 

 

 

Methode

In dieser Vorstudie sollen über jeweils vier Interviews mit Eltern (Mutter und/oder Vater) und mit PädagogInnen erste Daten zur beschriebenen Thematik gesammelt, ausgewertet und analysiert werden. Diese Interviews sollen erzählanregend gestaltet sein, um möglichst viele Informationen zu generieren. Aus diesen Gesprächen soll für später ein Leitfaden entwickelt werden.

Nach einer intensiven Literaturrecherche und Bearbeitung zu den Themenfeldern „Bildungsgerechtigkeit“, „(interkulturelle) Elternarbeit“, „Schulpartnerschaft“ sowie ersten informellen Gesprächen mit Betroffenen, werden zwei (sehr offene, erzählgenerierende) Leitfäden erstellt. Die Gespräche mit Eltern und PädagogInnen sollen thematisch vorgegeben werden, aber viel Freiraum bieten.

Bei der Auswahl der interviewten Personen sind heterogene Ausgangslagen von Bedeutung: Sowohl Eltern bzw. PädagogInnen aus Regelschulen und Privatschulen sollen befragt werden als auch Betroffene aus Schulen mit hoher kultureller und sprachlicher Vielfalt sowie homogener Schulklientel. Das Thema der Ganztagsschule soll in dieser Vorstudie noch ausgelassen werden, in der Folgeforschung aber durchaus als eine Spezialisierung thematisiert werden.

Darauf basierend folgt die Entwicklung eines Forschungsdesigns für ein vertiefendes Forschungsprojekt mit Start Sommersemester 2018.

Hauptkategorie(n)Schulen und andere Bildungseinrichtungen
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