Beginnjahr 2015 Abschlussjahr 2018

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ProjektleiterInnen+Ansprechpersonen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
Schlagwörter Deutschmathematische Förderung
Abstrakt

Die Förderung der mathematischen Begabung scheint von nationalen Wünschen und Erwartungen abhängig zu sein, wodurch auch Bildungspläne für den Kindergarten sehr unterschiedlich in ihrer Akzentuierung erscheinen. Die Bearbeitung der Problematik im Bereich der Mathematik setzt sich mit Fragestellungen auseinander, deren Ziel es ist, zum Einen Indikatoren aufzuspüren, die auf mathematische Begabung bei Kindern im Alter von fünf bis sieben Jahren verweisen, und zum Anderen die Kindergartenpädagoginnen und – pädagogen für diese „Entdeckungen“ sensibel zu machen. Ebenso gilt es  die komplexe Transition vom Kindergarten in die Grundschule zu berücksichtigen.

Indikatoraufgaben werden auf ihre Einsatzmöglichkeiten und ihre Aussagekraft mit den jeweiligen Bildungs- und Förderplänen verglichen. Der Einsatz dieser Items  soll in Lernspielsituationen Auskunft über die mathematischen Begabungspotenziale der Kinder geben. Es kommen Indikatoraufgaben zum Einsatz, die vielfältige mathematikspezifische Begabungsmerkmale erfassen und mittels Beobachtungsbogen werden die begabungsstützenden allgemeinen Persönlichkeitseigenschaften erhoben.

Möglichkeiten der Förderung von erkannten mathematischen Begabungen werden in Kooperation mit den Instituten für Elementarpädagogik erarbeitet.

Methode

Entwickelte Indikatoraufgaben bilden die Grundlage für quantitative und qualtitative Erhebungen im Bereich des Kindergartens, daher ergibt sich die Forschungsstruktur der Querschnittsuntersuchung. Es werden Kinder aus den Kindergärten der teilnehmenden Länder als Probanden genützt.  Bei den Erhebungen werden im Einzelsetting Indikatoraufgaben zur Bearbeitung den Kindern vorlegt. Diese werden aus der Kooperation mit Dr. Friedhelm Käpnick (WWU MÜnster) und dem Forschungsprojekt NÖbegabt 5-7 entnommen, weiterentwickelt und durch die Kooperation mit Lehrenden der Elementarpädagogik der beteiligten Länder an die jeweiligen Bildungspläne adaptiert. Ein mehrmethodisches Vorgehen (Protokollblätter, Fotos und Lösungsblätter bilden die Grundlage für die forschungsfragengeleiteten Auswertungen. Erhebungen und Auswertungsphasen wechseln einander ab, wobei Erhebungsevaluation und Adaptierungen für die jeweilige Folgeerhebung vorgesehen sind.

Erhebungstechniken und Auswahlverfahren

Entwickelte Indikatoraufgaben bilden die Grundlage für quantitative und qualtitative Erhebungen im Bereich des Kindergartens 

Hauptkategorie(n)Bildungsinhalt (Themenfeld)
Lehren und Lernen (Prozesse und Methoden)
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