Beginnjahr 2008 Abschlussjahr 2010

Institutionen

durchführende Institutionen übergeordnete/aktuelle Institutionen finanzierende Institutionen

Personen

ProjektleiterInnen MitarbeiterInnen
Ländercode Österreich Sprachcode Deutsch
AbstraktDie Bildungsstandards Mathematik 4 definieren die allgemeinen mathematischen Kompetenzbereiche „Modellieren“, „Operieren“, „Kommunizieren“ und „Problemlösen“. Durch das Einbinden der prozessorientierten Kompetenzen in die Bildungsstandards ergibt sich eine veränderte Sicht von Unterricht. Nicht nur mathematisches Wissen als Produkt, sondern die mathematische Wissensbildung als Prozess soll erfahrbar gemacht werden. Diese Themenbereiche sind zentrale Inhalte von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen an Pädagogischen Hochschulen. Das Projekt geht der Frage nach, wie Unterlagen/Medien für die Lehrer/innen/fortbildung gestaltet werden sollen, damit Lehrer/innen die Intentionen der Bildungsstandards in den Unterricht einbringen.In Zusammenarbeit mit Fachdidaktiker/inne/n und Praxislehrer/inne/n der Pädagogogischen Hochschulen Vorarlberg, Salzburg und Linz werden Unterlagen für die Implementierung der Bildungsstandards Mathematik 4 entwickelt, die in der Lehrer/innen/fortbildung eingesetzt werden. Ein wirksames Instrument, Unterricht und das Lernen von Schüler/inne/n im Blick zu haben, sind Filme. Ziel des Einsatzes der Videos ist, den Teilnehmer/inne/n keine vorgefertigten Handlungsanweisungen (Lernen am Modell) zu bieten, die sie nachahmen und sich aneignen, sondern eine problemorientierte und fallbasierte Analyse von Unterrichtsvideos, bei der die Teilnehmer/innen die gesehenen Filme beschreiben und analysieren, was zum Reflektieren des eigenen Unterrichts führen soll. Beispiele von good practice unterstützen zusätzlich das Erreichen von Kompetenzen. Gesamt wird ein Medienpaket entstehen, das sich aus Videovignetten und Begleitmaterial zusammensetzt.
MethodeDie Richtlinien/Konzeption der Drehbücher und die filmische Umsetzung werden im Team festgelegt, das auf lokale Gegebenheiten der vier verschiedenen Standorte (Wien/Krems, Vorarlberg, Salzburg, Linz) abgestimmt wird. Die Evaluation in der Lehrer/innen/fortbildung erfolgt mittels Fragebögen und Interviews.
ErgebnisseBeginn: Oktober 2008; Drehbeginn: Sommersemester 2009
Erhebungstechniken und AuswahlverfahrenLeitinien bei der Erstellung der Filme sind - authentische Unterrichtsaufnahmen, - Ausschnitte, Sequenzen von Unterricht, - alltäglicher Unterricht als Diskussionsgrundlage und - Videos mit Zusatzmaterialien, wie Arbeitsblätter, fachdidaktische Unterlagen. Die entstandenen Filme inklusive bereits konzipiertem Zusatzmaterial werden in der Lehrer/innen/fortbildung eingesetzt und evaluiert (ab Dezember 2009), um etwaige Adaptierungen vorzunehmen.
Hauptkategorie(n)Schulen und andere Bildungseinrichtungen
Lehren und Lernen (Prozesse und Methoden)
Bildungsinhalt (Themenfeld)
Mit den Themen des Projekts weitersuchen